Die 135 Arbeiten aus Wachs, die sich heute im Herzog Anton Ulrich-Museum befinden, stellen einen besonderen Bereich der bildenden Kunst dar. Wachs wurde, trotz seines geringen materiellen Werts, seit der Renaissance für Reliefs, Portraits, Modelle oder auch ganze Figuren verwendet. Die Möglichkeit der besonders naturnahen Gestaltung ist bis heute in Wachsfigurenkabinetten erfahrbar. Der Katalog der Sammlung erschien 2002.

Der tote Christus, Italienisch, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert, Wachs, gefärbt, Haar, Textil, Holz, L: 50,5 cm, Inv. Nr. Wac 132
Die Drei Grazien, Christian Benjamin Rauchner (1723-1793), Frankfurt a. M., zwischen 1747-1767, Wachs, Papier, Glas, H: 41,3 cm, B: 26,8 cm, Inv. Nr. Wac 25