Die Digitalisierung der umfangreichen Sammlungsbestände des Herzog Anton Ulrich-Museums (HAUM) schreitet voran:

Das "Virtuelle Münzkabinett"präsentiert seit 2018 die Highlights der Sammlung aus 2.500 Jahren Münzgeschichte. Das Portal eröffnet eine zukunftsweisende Perspektive für den Kulturgüterschutz und bietet dabei die Chance, die Münzsammlung uneingeschränkt für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Es ist erreichbar unter: www.virtuelles-muenzkabinett.de

Das Virtuelle Münzkabinett entstand mit Unterstützung des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin (ikmk.smb.museum) und in Kooperation mit dem NUMiD-Netzwerk (numid-verbund.de) und der Technischen Universität Braunschweig.

Das HAUM in weiteren Online-Portalen

Über das gattungs- und epochenübergreifende Online Portal Kulturerbe Niedersachsen sind seit 2012 weitere Bestände des Museums online recherchierbar, darunter auch Gemälde von Hans von Aachen, von Cornelis Cornelisz. van Haarlem, sowie Majoliken, Skulpturen und Graphik, darunter rund 3.800 Zeichnungen.

Sog. Thronbrakteat Heinrichs des Löwen, Inv. 219a-18

Virtuelles Münzkabinett

Die Highlights der Sammlung aus 2.500 Jahren Münzgeschichte sind seit 2018 in einem "Virtuellen Münzkabinett" online einzusehen.

Zu den Schätzen, die sich hier entdecken und erkunden lassen, zählen der silberne Thronpfennig Heinrichs des Löwen, eindrucksvoll gestaltete neuzeitliche Medaillen sowie wertvolle Edelmetallprägungen der Antike.Insgesamt beherbergt das Münzkabinett des HAUM mit seinen um die 30.000 Münzen und Medaillen einen historisch wie kulturell bemerkenswerten Sammlungsbestand, der speziell für das europäische Mittelalter und die Medaillenkunst der Neuzeit von großem kunsthistorischem und sozialgeschichtlichem Interesse ist. Mit der Eröffnung des Virtuellen Münzkabinetts beginnt ein ganz neues Kapitel in der Dokumentation, Erforschung und Präsentation dieser Bestände: Das Portal eröffnet eine zukunftsweisende Perspektive für den Kulturgüterschutz und bietet dabei die Chance, die Münzsammlung uneingeschränkt für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Initiator des Digitalisierungsprojektes ist Prof. Dr. Johannes Wienand, seit April 2018 Professor für Alte Geschichte an der TU Braunschweig und Leiter des Münzkabinetts am HAUM. Das Portal hat er mit Unterstützung des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin (ikmk.smb.museum) und in Kooperation mit dem NUMiD-Netzwerk (numid-verbund.de) eingerichtet. Die Datenbanken sind international vernetzt (unter anderem mit der American Numismatic Society und der University of Oxford), die Digitalisierung basiert auf einer gemeinsamen Nutzung von Normdaten und einer mehrstufigen Qualitätskontrolle.
Ein besonderes Feature des Virtuellen Münzkabinetts ist das eMuseum: Mit dem Start des Portals wird hier eine online-Ausstellung zu Braunschweigischen Münzen und Medaillen präsentiert, weitere Ausstellungen sind in Planung.

Das Virtuelle Münzkabinett ist zu erreichen unter: www.virtuelles-muenzkabinett.de