Grabungen hautnah!

Am 15. September ist der nationale Tag des Geotops. Von 10 bis 16 Uhr haben Besucher*innen die Möglichkeit den Geopunkt Jurameer Schandelah zu besuchen und Experten bei Grabungen über die Schulter zu schauen und Fragen zu stellen.

Sonntag, 15. September, 10 bis 16 Uhr

Veranstaltungsort: 

Der Geopunkt Jurameer Schandelah liegt nordöstlich von Schandelah in Richtung
Wohld am Kirschberg; GPS Koordinaten: N52.287, E10.708
Anfahrt über L633 oder K144, dann Feldweg

Hinweis: Am Geopunkt gibt es keine Parkplätze. Die Anreise mit dem Fahrrad wird empfohlen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind angeraten.

Eintritt frei!

Tag des Geotops

Bereits zum fünften Mal öffnet der Geopunkt Jurameer Schandelah am Tag des Geotops, am 15. September 2019, seine Tore für die Öffentlichkeit.

Besucher*innen können dem Grabungsteam unter der Leitung von Dr. Ralf Kosma vom Staatlichen Naturhistorischen Museum über die Schulter schauen und mehr die Arbeit an den Schieferplatten, Ammoniten und andere Fossilien erfahren und auch selbst auf die Suche danach gehen.

Der Geopunkt Jurameer Schandelah liegt nördlich des Ortes Schandelah, 15 km östlich von Braunschweig. In der ehemaligen Gemeindegrube wurde Posidonienschiefer, welcher vor ca. 180 Mio. Jahren entstand, abgebaut. Bereits vor Jahrzehnten wurden hier Überreste zahlreicher Bewohner des urzeitlichen Jurameers gefunden, die Grabungsstätte ist einer der wenigen Orte in Deutschland, in denen die Gesteinsschichten aus dem Unteren Jura so nah an der Erdoberfläche liegen. Seit 2014 führt das Staatliche Naturhistorische Museum in jedem Sommer eine Grabungskampagne durch und erforscht in mühevoller Handarbeit die Schieferschichten auf fossile Funde. Mit großem Erfolg: die Funde mehrerer Ichthyosaurier und Knochen eines Flugsauriers haben seit Beginn der Grabung für zum Teil internationales Aufsehen gesorgt. Anfang August wurde zuletzt das Skelett eines Ichthyosauriers gefunden.

Die Feuerwehr Cremlingen sorgt vor Ort für das leibliche Wohl.