Die Digitalisierung der umfangreichen Sammlungsbestände des Herzog Anton Ulrich-Museums (HAUM) schreitet voran:

Das "Virtuelle Kupferstichkabinett", ein umfassendes Projekt das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Graphik im Bestand des Herzog Anton Ulrich-Museums und der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel online zugänglich zu machen ist bereits seit 2007 online unter www.virtuelles-kupferstichkabinett.de zu erreichen.

 

Das "Virtuelle Münzkabinett"präsentiert seit 2018 die Highlights der Sammlung aus 2.500 Jahren Münzgeschichte. Das Portal eröffnet eine zukunftsweisende Perspektive für den Kulturgüterschutz und bietet dabei die Chance, die Münzsammlung uneingeschränkt für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Es ist erreichbar unter: www.virtuelles-muenzkabinett.de

Das HAUM in weiteren Online-Portalen

Über das gattungs- und epochenübergreifende Online Portal Kulturerbe Niedersachsen sind seit 2012 weitere Bestände des Museums online recherchierbar, darunter auch Gemälde von Hans von Aachen, von Cornelis Cornelisz. van Haarlem, sowie Majoliken, Skulpturen und Graphik, darunter rund 3.800 Zeichnungen.

Hans Burgkmair d. Ä., Kaiser Maximilian I. zu Pferde, 1508, Clairobscur-Holzschnitt, 315 x 226 mm (Blatt), Inv. Nr. 3940
Albrecht Dürer, Der verlorene Sohn, um 1496, Kupferstich, Inv. Nr. ADürer AB 3.51

Virtuelles Kupferstichkabinett

Seit September 2007 ist die gemeinsame Forschungsdatenbank "Virtuelles Kupferstichkabinett"  des  Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig und der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel online.

Anliegen ist die wissenschaftliche Erschließung und virtuelle Zusammenführung wichtiger Teile der umfassenden und sammlungsgeschichtlich eng miteinander verflochtenen Graphiksammlungen der beiden Institutionen in einem sammlungsübergreifenden  Rechercheportal. Und dies in einer Bildqualität, die es dem Betrachter erlaubt, die Linienkunst von Meistern wie Dürer und Cranach "unter der Lupe" zu studieren.

Die Datenbank entstand innerhalb des von 2007 bis 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationsprojekts „Virtuelles Kupferstichkabinett“. Aus dem Bestand des HAUM wurde in diesem Zusammenhang die deutsche Druckgraphik bearbeitet.

Von 2013-2017 erfolgte die Erschließung der Handzeichnungen des HAUM im Rahmen des Projekts „Virtuelles Zeichnungskabinett“ 2013-2017 mit Finanzierung durch die DFG und von 2014-2017 konnte die Erschließung der italienischen, niederländischen und englischen Druckgraphik des HAUM, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab im Rahmen des Forschungsverbundes „Kupferstichkabinett online“ bearbeitet werden.

Inzwischen enthält das „Virtuelle Kupferstichkabinett“ insgesamt über 91.000 Einträge, darunter mehr als 54.000 Werke des HAUM.

Das Virtuelle Kupferstichkabinett ist zu erreichen unter: www.virtuelles-kupferstichkabinett.de

Sog. Thronbrakteat Heinrichs des Löwen, Inv. 219a-18

Virtuelles Münzkabinett

Die Highlights der Sammlung aus 2.500 Jahren Münzgeschichte sind seit 2018 in einem "Virtuellen Münzkabinett" online einzusehen.

Zu den Schätzen, die sich hier entdecken und erkunden lassen, zählen der silberne Thronpfennig Heinrichs des Löwen, eindrucksvoll gestaltete neuzeitliche Medaillen sowie wertvolle Edelmetallprägungen der Antike.Insgesamt beherbergt das Münzkabinett des HAUM mit seinen um die 30.000 Münzen und Medaillen einen historisch wie kulturell bemerkenswerten Sammlungsbestand, der speziell für das europäische Mittelalter und die Medaillenkunst der Neuzeit von großem kunsthistorischem und sozialgeschichtlichem Interesse ist. Mit der Eröffnung des Virtuellen Münzkabinetts beginnt ein ganz neues Kapitel in der Dokumentation, Erforschung und Präsentation dieser Bestände: Das Portal eröffnet eine zukunftsweisende Perspektive für den Kulturgüterschutz und bietet dabei die Chance, die Münzsammlung uneingeschränkt für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Initiator des Digitalisierungsprojektes ist Prof. Dr. Johannes Wienand, seit April 2018 Professor für Alte Geschichte an der TU Braunschweig und Leiter des Münzkabinetts am HAUM. Das Portal hat er mit Unterstützung des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin (ikmk.smb.museum) und in Kooperation mit dem NUMiD-Netzwerk (numid-verbund.de) eingerichtet. Die Datenbanken sind international vernetzt (unter anderem mit der American Numismatic Society und der University of Oxford), die Digitalisierung basiert auf einer gemeinsamen Nutzung von Normdaten und einer mehrstufigen Qualitätskontrolle.
Ein besonderes Feature des Virtuellen Münzkabinetts ist das eMuseum: Mit dem Start des Portals wird hier eine online-Ausstellung zu Braunschweigischen Münzen und Medaillen präsentiert, weitere Ausstellungen sind in Planung.

Das Virtuelle Münzkabinett ist zu erreichen unter: www.virtuelles-muenzkabinett.de