Re-Produktion: Künstlerische Dialoge mit Werken des Herzog Anton Ulrich-Museums

In der Ausstellung "Re-Produktion" stand die schöpferische Auseinandersetzung und der kreative Wettbewerb mit den Kunstwerken aus der Sammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums vom 27. Juni 2013 bis zum 3. November im Mittelpunkt. Alumni und Studenten der HBK sahen die bekannten Alten Meister neu.

Marlene Bart, o.T., 2013


Re-Produktion. Künstlerische Dialoge mit Werken des Herzog Anton Ulrich-Museums

Schöpferische Auseinandersetzung und kreativer Wettbewerb mit bestehenden Kunstwerken ist seit jeher ein Motor künstlerischer Arbeit. Das Herzog Anton Ulrich-Museum machte dieses Element in der Ausstellung, die in der Burg Dankwarderode und im Kupferstichkabinett in der Museumstraße 1 stattfand, zum Programm.

Im Rahmen des Projektes suchten und fanden Alumni und Studierende der Hochschule für Bildende Künste in den Sammlungen des Kunstmuseums Werke, von denen sie sich inspirieren ließen. In verschiedenen druckgraphischen Techniken - von der Radierung bis zum Siebdruck - und darüber hinaus schufen sie Arbeiten, die in einen Dialog mit Meisterwerken wie Cranachs "Herkulees bei Omphale", radierten Skizzenblättern Rembrandts oder figürlichen Jahreszeitallegorien aus Fürstenberger Porzellan treten.

Mit dieser Gegenüberstellung von neuer und alter Kunst wurde das kreative Potenzial der jungen Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Aktualität der Alten Meister verdeutlicht.