Eine erstaunlich große und vielseitige Sammlung von Ostasiatika mit annähernd 1200 Einzelwerken hat sich im Museum erhalten. Sie umfasst hauptsächlich Lackarbeiten, Specksteinschnitzereien, Keramik und Porzellan, es finden sich aber auch Malereien, Holz- und Metallwerke. Exquisite Einzelwerke stellen z. B. Teekannen für den chinesischen Markt mit der Signatur des Töpfers dar, ein Tischautomat in Form einer Dschunke, ein Kabinett mit einer filigranen dreidimensionalen Darstellung im Inneren sowie eine Waschgarnitur in Schwarzlack.

Teekanne, Chen Yongqing, 1. Hälfte 17. Jahrhundert, Steinzeug, europäische Montierung Silber vergoldet, H: 15,6 cm, Inv. Nr. OA Ker 2
Tischautomat, 2. Hälfte 17. Jahrhundert, Holz, lackiert, Silberblech, Bernstein, Gold, Lack, Seide, Email, Antriebswerk Messing, H: 48 cm, Inv. Nr. OA 1
Kabinett mit Tanzdarstellung im Inneren, 1. Hälfte 18. Jahrhundert, Holz, Seide, Stroh, Papier Pappe, Textil, H: 108 cm, Inv. Nr. OA 2
Waschgarnitur, Japan, 17. Jahrhundert, Holz, Schwarzlack, verschiedene Streudekore in Gold und Silber, H (Kanne): 27,5 cm, Dm (Teller): 54,5 cm, Inv. Nr. OA Lac 735, OA Lac 736