Vom 26. Oktober 2017 bis 25. März 2018 zeigten Studierende der HBK Braunschweig ihre Arbeiten, die sich mit der Sammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums auseinandersetzten.

Blick in die Ausstellung, Foto: Herzog Anton Ulrich Museum, C. Cordes

"Nichts ist, das ewig sei ..."
Intervention. Raum für junge Kunst. Studierende der HBK Braunschweig.

Studierende der HBK Braunschweig haben sich zwei Semester lang mit den Sammlungen des Herzog Anton Ulrich-Museums auseinandergesetzt. Im Laufe der Beschäftigung mit den Werken der Gattungen Angewandte Kunst, Skulptur, Zeichnung und Malerei rückte das Thema Vanitas zunehmend in den Mittelpunkt. Vanitas – Eitelkeit, Nichtigkeit und Vergänglichkeit – ist als Mahnung zu verstehen, die den Menschen an seine eigene sowie die mit allem irdischen Dasein verbundene Endlichkeit erinnert. Damit geht auch die Forderung nach Verzicht von weltlichen Kostbarkeiten und Vergnügungen einher.

Die Erkenntnis der Vergänglichkeit alles Irdischen wurde von den Studierenden auf gänzlich unterschiedliche Weise interpretiert: Film, Foto, Installation, Bildhauerei, Textilkunst, Zeichnung und Malerei – die Bandbreite der sich im Raum für junge Kunst versammelten Werke eint schließlich das Motto: „Nichts ist, das ewig sei…“ (Andreas Gryphius).