36 Werke, 18 Museen, 7 Länder, ein Künstler: Vermeer.

Weltweite Kooperation aller Vermeer-Besitzer im Google Arts Project vereint alle 36 Gemälde des niederländischen Künstlers Johannes Vermeer van Delft, die sich in 18 Museen in 7 Ländern befinden.

Zur Plattform "Meet Vermeer" geht es hier!

Hier geht es zum Profil des Herzog Anton Ulrich-Museums beim Google Arts Project.

#MeetVermeer

Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten, gleichzeitig geheimnisumwobensten Künstler des „Goldenen Zeitalters“ der Niederlande: Jan Vermeer van Delft. Nur 36 Gemälde dieses Ausnahmekünstlers sind der Nachwelt erhalten geblieben, sie sind heute über die ganze Welt verstreut. Auf Initiative des Mauritshuis in Den Haag, das mit dem „Mädchen mit dem Perlohrring“ eines der bekanntesten Vermeer-Gemälde besitzt, und des Google Arts Projects haben sich alle 18 Museen und Privatleute, in deren Besitz sich die 36 bisher bekannten Vermeer-Gemälde befinden, zusammengetan, um einem breiten weltweiten Publikum den Zugang zum Werk dieses Künstlers zu ermöglichen. Am Montag, 3. Dezember 2018 startet innerhalb des Google Art Projects die Online-Plattform „Meet Vermeer“, mit umfassenden, in die Tiefe gehenden Online-Präsentationen zu Vermeers Kunst, seinem Leben und seinem Vermächtnis.

Auch Braunschweiger "Mädchen mit dem Weinglas" dabei!
Neun der 36 Gemälde sind von der Google Art Camera in Megapixel-Auflösung fotografiert worden, auch das Braunschweiger Gemälde „Das Mädchen mit dem Weinglas“ gehört dazu. Die Vermeer-Plattform bietet zahlreiche Möglichkeiten, die „Sphinx von Delft“, wie Vermeer manchmal genannt wird, zu erkunden: sie präsentiert In-Painting-Tours der einzelnen Gemälde, kuratiert von den jeweiligen Besitzern, lenkt das Auge auf die versteckten Symbole und Anspielungen in seinen Werken, gibt einen Einblick in seine Maltechnik, erzählt die Geschichte der vier gestohlenen Gemälde (von denen eines bis heute verschollen ist), und versammelt nicht zuletzt alle 36 Werke in einer Online-Galerie, der vom Google Arts Project extra für diesen Anlass kreierten „Pocket Gallery“, die via Augmented Reality erkundet werden kann.