Sie möchten mit einer Gruppe das Herzog Anton Ulrich-Museum besuchen? Wir haben verschiedene Themenführungen für Gruppen bis zu 20 Personen im Angebot. Unser BESUCHERSERVICE steht für Fragen, Beratung, Terminreservierung und Buchung zur Verfügung:

Tel (0531) 1225 2424
buchung.haum(at)3landesmuseen.de

(Geschäftszeiten Mo - Fr 10 bis 17 Uhr)

KOSTEN

Dauer: 60/90 min
Kosten: 50€/75€, zzgl. Eintritt

Gruppenführungen sowohl für Schulklassen als auch für Erwachsene sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.
Anmeldefrist: mindestens 14 Tage vor dem Wunschtermin
Zusatz-Kosten für Gruppenführungen für Erwachsene außerhalb der Öffnungszeiten:
50 € pro Stunde (zzgl. Führungsgebühren und Eintritt)

Information in English

Dear visitors from abroad,
please find further information on the museum and guided tours in the brochure you can download here:

Brochure "Be seduced"

Unsere Führungsangebote für Gruppen

Europa! Das Herzog Anton Ulrich-Museum. Eine große Sammlung im Spiegel europäischer Traditionen
Die Sammlungen des Herzog Anton Ulrich Museums stammen aus allen Teilen Europas - aus Venedig, Antwerpen oder Paris. Wichtige Grundlagen für die europäische Kunstentwicklung sind das Erbe der Antike sowie biblische Überlieferungen. Die Kunstwerke erzählen vom Wandel der Moral- und Religionsvorstellungen im Mittelalter und der frühen Neuzeit.

Global! Kunstschätze aus aller Welt im Herzog Anton Ulrich-Museum
Das Herzog Anton Ulrich-Museum besitzt eine Anzahl von hochrangigen Sammlungen außereuropäischer Kunst. So sind herausragende japanische Lackarbeiten aus dem 17. Jahrhundert, Gefäße aus dem vorderen Orient und Südamerika oder vertreten. Sie gewähren nicht nur einen faszinierenden Blick auf Fremde Völker, sie bringen auch verschiedene Glaubensvorstellungen zur Anschauung. Aber auch europäische Kunstwerke reflektieren Kulturen der ganzen Welt.

Highlights! Eine Auswahl der wichtigsten Werke
Gemälde von Giorgione, Rembrandt, Rubens und Vermeer; antike Skulpturen, italienische Majolika, französische Emails, ostasiatische Lackarbeiten und Porzellane aus Fürstenberg; Arbeiten auf Papier von Goya über Cezanne bis zu Picasso - das Herzog Anton Ulrich-Museum gehört aufgrund der überragenden Qualität der Sammlungen und der internationalen Bestände zu den wichtigen Kunstmuseen Europas.

Einführung in Geschichte und Sammlungen
Das Museum gehört zu den ältesten Museen Europas und geht auf seit dem 16. Jahrhundert nachweisbare Sammlungen der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg zurück. Eine Einführung beschreibt den Aufbau der Bestände, ihre Unterbringung und die Einrichtung von der Renaissance bis heute anhand von originalen Kunstwerken, Möbeln und Modellen. Außerdem gewähren auch digitale Rekonstruktionen eine faszinierende Zeitreise zu den verschiedenen Sammlungsstandorten der letzten 400 Jahre.              

Gemalte Heimat
Ein Spaziergang mit dem Braunschweiger Maler Pascha Weitsch Vom Schulschwänzer über den Kompanieschreiber zum jagdbegeisterten Malerfürsten: diesen Weg des Braunschweiger Autodidakten P. J. F. Weitsch (1723-1803) begleiten wir anhand seines Werkes im Herzog Anton Ulrich-Museum. Von Braunschweiger Landschaftsminiaturen auf herzoglichem Tafelgeschirr über gemalte Impressionen von Harz und Vorharz auf Leinwand und Lackdosen bis zu seinem großformatigen Spezialthema des Querumer Eichenwaldes reicht das Spektrum des ehemaligen Direktors der Salzdahlumer Gemäldegalerie, dem Vorläufer des heutigen Museums.

Von Sandstränden und Eichenwäldern. Landschaftsmalerei
Die Landschaften von Josse de Mompers “Vier Jahreszeiten” stehen noch in der Tradition der „Weltlandschaft“ des 16. Jahrhunderts. Anfang des 17. Jahrhunderts entdeckt dann ein holländischer Maler wie Pieter de Molijn die heimische Natur vor der eigenen Haustür, bevor Isaak van Ruisdael und Rembrandt erneut ein Bild des Kosmos entwerfen. Und was sehen Philipp Hackert und Pascha Johann Friedrich, wenn sie im 18. Jahrhundert auf italienische und deutsche Landschaften schauen.

Stilles Leben – Tote Natur
Ende des 14. Jahrhunderts ist Stilllebenhaftes wie Blumenvasen noch ganz in religiöse Darstellungen eingebunden. Im 16. Jahrhundert wird diese Bildgattung dann selbständig, bevor sie sich im 17. Jahrhundert in den Niederlanden in die ganze Fülle von Früchten, Blumen, Tieren und Dingen entfaltet. Lernen Sie Anfang und Blüte, Schönheit und Symbolik des Stilllebens kennen in Gemälden von Niccolo Pietro Gerini bis Willem Claesz Heda!

Liebe, Lust und Leidenschaft
Was wäre die Kunst ohne das große Thema Liebe? Von treuen Ehepaaren bis zu Verführung und Mord ist es in unserer Gemäldegalerie präsent. Herkules und Omphale sowie Judith und Holofernes verkörpern Geschichten von Weiberlist und Weibermacht. Venus besiegt den Kriegsgott Mars. Cephalus tötet aus Versehen seine eigene Gattin Procris. Bilder von Lucas Cranach d.J. über Tintoretto bis zu Vermeer und Rubens führen diese spannenden Geschichten vor Augen.

Auf den Zahn gefühlt
Elfenbein, das weiße Gold vor dem Porzellan, war der Hype im Spätbarock. Auch die Braunschweiger Herzöge erlagen seiner Faszination, so dass hier eine der größten fürstlichen Elfenbeinsammlungen entstand. Ihr breites Spektrum zeugt von barockem Lebensgefühl, Spielfreude und Liebe zum Schönen. Handwerkliche Wundertaten an diesem kostbaren natürlichen Material begeistern als große Kunst an kleinen Objekten, heute wie damals. 

Starke Frauen
Jahrhundertelang waren Frauen den Männern gegenüber benachteiligt. Doch schon immer gab es Ausnahmen von dieser Regel: ob biblische Gestalten wie Judith und Salome oder Herrscherinnen, Künstlerinnen und Mätressen wie Kaiserin Maria Theresia, Barbara Rosina de Gasc und Maria von Branconi. Lernen Sie die starken Frauen in dieser Führung kennen!

Starke Männer im Museum
Museen präsentieren Macht, vor allem die von Männern wie Fürsten, Kriegern und Künstlern. Deren Stärken zeigen sich dabei auf sehr unterschiedlichen Gebieten und reflektieren ein überraschendes Spektrum an Qualitäten. Die verschiedenen Rollen männlicher Protagonisten - und die der starken Frauen im Hintergrund - werden an Beispielen von Herakles bis Herzog Anton Ulrich vorgestellt.

Das Bild vom Künstler im Selbstportrait
Im Selbstbildnis zeigen sich Künstler nicht nur so, wie sie sind, sondern vor allem so, wie sie gesehen werden wollen. Vom stolzen Ludger tom Ring und dem düsteren Giorgione über den lässigen Johann Heinrich Roos und Joachim Luhn mit seiner Familie bis zur melancholischen Barbara Rosina de Gasc verfolgen wir die künstlerische Selbstinszenierung durch drei Jahrhunderte.