Säugetiere in Nordafrika: bedroht, geschützt und schlecht bekannt

11. Dezember 19:00  - 20:00 Uhr

 

Veranstaltungsort: Lichtsaal des Naturhistorischen Museums, Pockelsstraße 10, 38106 Braunschweig

Vortragender: Dr. Koen de Smet, Antwerpen

Kosten: 3 €

Für die Mitglieder der Gesellschaft für Naturkunde e.V. ist der Eintritt kostenlos.

Es wird oft vergessen, dass Nordafrika Teil des Mittelmeerraumes ist und durch die schwer zu überwindende Sahara ökologisch und kulturhistorisch vom Rest Afrikas abgetrennt ist. Viele Veränderungen in der Natur gehen daher schon auf die Römerzeit zurück. So haben sich die Grenzen zwischen Wildnis und landwirtschaftlichen Flächen seitdem kaum verschoben. Auch wurden viele Arten verschleppt, neu eingeführt oder ausgerottet. Mittlerweile gibt es Auswilderungen und Schutzgebiete, aber leider auch immer noch Wilderei. Aus alten Aufzeichnungen und neuester Forschung lassen sich die Veränderungen in der Vielfalt der Säugetiere nachvollziehen. Der Vortrag erzählt, welche Säugetiere ursprünglich in Nordafrika heimisch waren, was sich über die letzten Jahrtausende verändert hat und den aktuellen Stand der Kenntnisse über die Bestände der nordafrikanischen Säugetiere.