Was ist das denn? Grafische Symbole auf mittelalterlichen Urkunden

10. November 11:30  - 13:00 Uhr


Öffentliche Sonderführung im Rahmen des Wochenendes der Grafik

Kosten: 3 € zzgl. Eintritt

Anmeldung unter Tel. 0531 / 1225 2424 oder buchung.blm(at)3landesmuseen.de (Mo - Fr 10 bis 17 Uhr) wird empfohlen.

Ort: Braunschweigisches Landesmuseum, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

In Ausstellungen sieht man sie immer wieder: Die Königs- und Papsturkunden des Mittelalters. Und man wundert sich, was darauf nicht alles an grafischen Symbolen zu entdecken ist. Die Fachleute, Diplomatiker genannt, kennen sie unter Elongata, tironischen Noten oder auch „Bienenkörben“.

Haben die wirklich eine Funktion oder sollen sie die Urkunde nur attraktiver machen? Funktionieren die Symbole vielleicht so wie heute Emojis oder Piktogramme und haben somit etwas damit zu tun, dass Urkunden Rechtsgeschäfte dokumentieren in einer Welt, in der die meisten nicht Lesen und Schreiben können? Und gibt es unterschiedliche Symbole auf einer Urkunde Ludwigs des Frommen im Vergleich zu einer Ottos des Großen?

Wir sehen uns dies an den Originalurkunden des 9. und 10. Jahrhunderts an, die in der aktuellen Sonderausstellung „SAXONES. Das erste Jahrtausend in Niedersachsen“ präsentiert werden.

Foto: Anja Pröhle, Braunschweigisches Landesmuseum