ACHTUNG - modern! Moderierter Architekturrundgang

13. November 17:30  - 19:00 Uhr

Veranstaltungsreihe mit moderierten Rundgängen zu ausgewählten Gebäuden

Rathaus Salzgitter-Lebenstedt

Mit Michael Tacke (Stadtbaurat Salzgitter) und Dr. Norbert Funke (AG Denkmalpflege der Braunschweigischen Landschaft)

Treffpunkt: Foyer Haupteingang, Joachim-Campe-Str. 6, Salzgitter

Die Führung ist kostenlos! Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsreihe mit moderierten Rundgängen zu ausgewählten Gebäuden

Salzgitter-Lebenstedt: Rathaus

Nach der Zeit des Nationalsozialismus hatte der Bau eines Rathauses nicht nur die Aufgabe, Rat und Verwaltung Raum zu bieten, sondern auch das neue demokratische Gemeinwesen zu verkörpern. Das Rathaus in Salzgitter-Lebenstedt (Architektengemeinschaft Witte-BrettschneiderLaessig-Kärst, 1963) schuf mit seinen modernen Formen einen solchen Ort bürgerschaftlichdemokratischer Identifikation. 

ACHTUNG – modern! Architektur zwischen 1960 und 1980

Die Architektur der 1960er und 1970er Jahre hat im Braunschweiger Land eine große Zahl bemerkenswerter Bauwerke und Ensembles hervorgebracht. Das Spektrum reicht von anerkannten Meisterwerken bis zu einer großen Anzahl weniger bekannter und dennoch sehenswerter Gebäude öffentlicher, kirchlicher und privater Auftraggeber. Es umfasst aber auch manche heute ungeliebte Baudenkmale jener Zeit. ACHTUNG – modern! widmet sich diesem architektonischen Erbe. Es ist in der Gegenwart an vielen Orten durch Sanierungsmaßnahmen, Umnutzungen und Abrisse bedroht. Mit den Veranstaltungen werden bedeutende Beispiele dieser Architektur vor Ort erkundet. Persönlichkeiten, die mit den Gebäuden oft seit vielen Jahren verbunden sind, erläutern ihre kritisch-individuelle Sicht. Ein Rundgang und eine architekturhistorische Einführung schließen sich an, eine offene Diskussion mit allen Gästen bildet den Abschluss. Die Architektur der 1960er und 70er Jahre kann damit von einer neuen Seite kennengelernt werden: Architekten und Zeitzeugen der Baugeschichte sowie aktuelle Nutzerinnen und Nutzer kommen ebenso zu Wort wie all jene Interessierten, die über unsere gebaute Umwelt mehr erfahren möchten.

Foto: U. Knufinke