Die Sammlung der etwa 320 Bronzen hat ihren Schwerpunkt bei Kunstwerken der Barockzeit, allerdings lassen sich herausragende Einzelwerke bereits ins 16. Jahrhundert datieren: beispielsweise die Werke von Giambologna und seiner Nachfolge, aber auch die kraftvollen Tierbronzen aus Augsburg. Zahlreiche Werke beziehen sich auf antike Vorbilder. Große Präsenz entfaltet der Kopf eines Afrikaners aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Als Mittelpunkt der Sammlung kann das frühe Reiterstandbild von Herzog Heinrich Julius auf steigendem Pferd angesprochen werden. Ein umfassender Bestandskatalog aus dem Jahr 1994 liegt vor.

Stier, Augsburg, letztes Drittel 16. Jahrhundert, Bronze, H: 21,5 cm, Inv. Bro 226
Kopf eines Afrikaners, Niederländisch, 2. Drittel 17. Jahrhundert, Bronze, H: 26,5 cm, Inv. Nr. Bro 123