Digitale Entdeckungstour

Im neuen Herzog Anton Ulrich-Museum stehen verschiedenste Informationsangebote zur Verfügung, ausgerichtet auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Vorlieben. Sie sind gern digital unterwegs? Dann probieren Sie doch mal unsere iPads aus oder laden Sie sich zur Vorbereitung Ihres Besuches die Museums-App "HAUM" im PlayStore und in Kürze auch im AppStore herunter.

Kunstvermittlung: Interaktionstisch, iPads, eine App und Nina Ruge

Das digitale Zeitalter ist längst auch in den Museen angekommen, daher finden sich im neuen Herzog Anton Ulrich-Museum neben altbewährten Angeboten wie einem Audioguide für Erwachsene und Kinder auch neue Vermittlungsformate, wie z. B. das Besucherinformationssystem „EyeVisit“, das in einem mehrjährigen Forschungsprojekt mit dem Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen entwickelt wurde. Der intuitiv bedienbare Interaktionstisch, der im Einführungsraum im Erdgeschoss untergebracht ist, will auf spielerische, niedrigschwellige Art und Weise Inhalte vermitteln; 70 Kunstwerke aus den Sammlungen stehen zur Erforschung bereit.
Die Inhalte des Interaktionstisches sind auf an der Museumskasse ausleihbaren iPads enthalten und können so nicht nur auf dem Interaktionstisch, sondern auch direkt vor dem Kunstwerk aufgerufen werden. Alternativ können die Inhalte vor dem Besuch in Form einer App auf das eigene Handy oder Tablet geladen werden. Die "HAUM"-App steht als Android-Variante im Google PlayStore wie auch in Kürze als Apple-Variante im AppStore zum Download bereit.

Besucherinnen und Besucher, die eher traditionelle Wege der Kunstvermittlung bevorzugen, können auf den Audioguide zurückgreifen, der auf Deutsch und Englisch Informationen zu 50 Kunstwerken enthält. Der deutsche Audioguide wurde von der in Braunschweig aufgewachsenen bekannten Moderatorin und Autorin Nina Ruge besprochen, eine „Direktorenführung“ mit sieben Highlights aus den Sammlungen wurde von Museumsdirektor Prof. Dr. Jochen Luckhardt eingesprochen. Der Audioguide für Kinder wurde in Zusammenarbeit mit der Berliner Firma „Rabenkultur“ realisiert und bringt Kindern in Form von Hörspielen zehn Kunstwerke näher.