Klostergeschichte und Jüdische Religion und Kultur

Etwas abseits der belebten Verkehrsstraßen von Braunschweig liegen die Ausstellungsräume des Zweigmuseums Hinter Aegidien.

Adresse:
Hinter Aegidien, 38100 Braunschweig

Kontakt:
Telefon: 0531 – 1238465
info.blm(at)3landesmuseen.de


Öffnungszeiten
Fr - So 10.00 bis 17.00 Uhr
Mo bis Do geschlossen
Führungen nach telefonischer Vereinbarung
täglich außer Mo

Eintrittspreise
Tageskarten für alle Dauerausstellungen des Braunschweigischen Landesmuseums:
Erwachsene 4 €, ermäßigt 3 €
Kinder (6 – 16 Jahre) 2 €
Freier Eintritt für Schulklassen und Kinder bis 5 Jahre

Bitte beachten Sie: Die Eintrittspreise können bei Sonderausstellungen variieren.

Führungen
Gruppen 40 € (Dauer 1 Std.) zzgl. erm. Eintritt pro Person
Schulklassen 2 € pro Schüler inkl. Eintritt (Dauer 1 Std.)

 

Hornburger Synagoge

Jüdische Religion und Kultur

Die mehr als 1000 Objekte zählende Judaica-Sammlung des Braunschweigischen Landesmuseums gehört zu den historisch bedeutendsten in Deutschland. Sie war schon bald nach der Gründung des Vaterländischen Museums 1891 bis gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Teil der Dauerausstellung. Erst 1987 konnte erneut eine Ausstellung zur jüdischen Religion und Kulturgeschichte in Hinter Aegidien eingerichtet werden. Im Zentrum steht die fast vollständig erhaltene barocke Inneneinrichtung der Synagoge aus der Landgemeinde Hornburg, die seit 1922 Teil der Judaica-Sammlung und in Norddeutschland einzigartig ist.

Hinter Aegidien
Das ehemalige Aegidienkloster

Kloster St. Aegidien

Das Benediktinerkloster St. Aegidien wurde 1115 von der brunonischen Gräfin Gertrud gestiftet. Von den Räumlichkeiten sind noch die Kirche, zwei Flügel des romanischen Kreuzganges und drei angrenzende Räume erhalten. Seit der Auflösung während der Reformation wurde das Kloster unterschiedlich genutzt:
als evangelisches Damenstift, als Militärdepot, Gefängnis und kultureller Veranstaltungsort sowie schließlich als Museum. Die 2012 in den ehemaligen Klosterräumen eingerichtete Ausstellung „… und es ward Licht“ informiert über das klösterliche Leben und die Geschichte der Einrichtung.