Vom Spinnrad bis zur Bauerntruhe, vom Ackerpflug zur Bauerntracht, vom Marzipanmodel bis zum Schusterleisten, vom Heimatfilm zum Fachwerkhaus...

Trachten der Bortfelder Bauern

Volkskunde

Die Volkskunde-Sammlung besteht zum einen aus den alten Beständen, die zur Gründungszeit an das Museum herangetragen wurden, zum anderen beschäftigt sich die Volkskunde oder Europäische Ethnologie, wie sie heute genannt wird, aber auch mit neuen Forschungs- und Sammlungsthemen zum Beispiel der Jugendkultur.

Als wichtiger Geber aus der Gründungszeit des Museums ist der Großbauer August Vasel aus Beierstedt zu nennen, der ab 1891 einen großen Teil seiner privaten volkskundlichen Sammlung an das Museum stiftete (wertvollen Hausrat und Trachtenstücke).

1928 konnte ein Vierständerhaus aus Bortfeld in den Museumshof Hinter Aegidien transloziert werden, welches jedoch 1944 den Brandbomben zum Opfer fiel. Erst 1968 fand die landwirtschaftliche Sammlung mit der Außenstelle des Zweiständerhauses in Bortfeld einen neuen Platz im Bortfelder Bauernhausmuseum. Die Außenstelle musste aus Sanierungsgründen 2005 geschlossen werden.

Mit der Neueröffnung der Dauerausstellung 1989 im Vieweghaus fanden die einzelnen Themenbereiche der volkskundlichen Sammlung ausreichende Präsentationsfläche.