Die mit 24 Werken eher kleine Uhrensammlung, seit 1765 als Museumssammlung nachweisbar, zeichnet sich durch eine Reihe künstlerisch herausragender Einzelobjekte aus.

Kugellaufuhr, Höhe 126 cm, Braunschweig, 1600, Inv. Nr. Uhr 77

Uhren

Trotz seines geringen Umfangs findet die Sammlung sowohl beim Fach- wie auch beim Laienpublikum große Beachtung.

Die Uhren stammen zum größten Teil aus herzoglichem Besitz und sind als solche Überreste der ehemals sehr umfangreichen mathematisch-physikalischen Sammlung. Deren Kernbestand ging im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts in den Besitz des Collegium Carolinums über und löste sich dort in der Folgezeit vollständig auf. Bei einem zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgenommenen Ringtausch zwischen den Braunschweiger Museen wurden zwei um 1600 gefertigte Astrolabien an das Braunschweigische Landesmuseum abgegeben. Zu den bedeutendsten Stücken der heutigen Sammlung gehören die in Braunschweig gefertigte Kugellaufuhr (Abb.), die Spiegeluhr, die Uhr auf der schiefen Ebene sowie die Weckeruhr mit Zündmechanismus.