120 Jahre Braunschweigisches Landesmuseum! Wir feierten das Jubiläum mit einer großen Sonderausstellung. Atomuhr und Hexenstuhl, Neandertaler-Schädel und Eintracht-Braunschweig-Trikot, Traubenkerne und Brautkleid – 120 außergewöhnliche Objekte aus unseren Sammlungen erzählten von 300.000 Jahren „Tatort Geschichte“ im Braunschweiger Land.

Laufzeit: 15. Oktober 2011 bis 22. Juli 2012

Ort: Burgplatz 1, Braunschweig

Tatort Geschichte

Dramatisch, komisch, traurig, anrührend ... Zeugnisse aus Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden, anhand derer man nach Geschichten in der Geschichte sucht, erzählen mehr als nüchterne Fakten. 120 Jahre nach seiner Gründung ging das Braunschweigische Landesmuseum auf Spurensuche in seinen Magazinen, forschte nach Traditionen und Erinnerungen der Menschen im Braunschweiger Land. Es sicherte den Tatort Geschichte, in dem es die historischen Spuren als Zeugnisse der jeweiligen Zeit nicht nur bewahrte, sondern auch befragte und zum Sprechen brachte.

120 Zeugnisse aus der Vergangenheit – von überdimensionalen Objekten wie der Atomzeituhr aus Braunschweig bis zu winzigen Fundstücken wie  3000 Jahre alte blaue Glasperlen, von einem Fußballtrikot, das Sportgeschichte schrieb, bis zu einem prachtvollen Rossharnisch, der im Turnierkampf das wertvolle Pferd schützte, von Werken alter Meister wie dem Gambenkonzert von Albert Freyse bis zu persönlichen Gegenständen wie dem himbeerrotem Kostüm einer jungen Herzogin, die als Stilikone des wilhelminischen Kaiserreiches galt – jedes Objekt erzählte seine eigene spannende Geschichte. Das Ergebnis: eine gefühlvoll kritische Auseinandersetzung mit 300.000 Jahren „Tatort Geschichte“.