Vom 10. März bis zum 15. Oktober 2017 zeigt das Braunschweigischen Landesmuseum - Kanzlei Wolfenbüttel die Sonderausstellung „Stück für Stück ins Grab. Abschied vor 4000 Jahren“ im Archäologischen Museum in Wolfenbüttel.

Daten und Fakten

Laufzeit

10. März 2017 - 15. Oktober 2017

Öffnungszeiten

Fr bis So 10 - 17 Uhr
Mo bis Do geschlossen

Auf Anfrage öffnen wir das Museum für Gruppen auch außerhalb dieser Öffnungzeiten.

Eintritt

Erwachsene 4 € / ermäßigt 3 €
Kinder /Jugendliche (6-17 Jahre) 2 €
Freier Eintritt für Kinder bis 5 Jahre

Führungsbuchung

Tel.: (0531) 1225 2424 oder per Mail unter buchung.blm@remove-this.3landesmuseen.de

Ausstellungsort

Braunschweigisches Landesmuseum
Archäologisches Museum
Kanzleistraße 3
38300 Wolfenbüttel

Stück für Stück ins Grab. Abschied vor 4000 Jahren

Der Tagebau Schönigen ist immer für eine archäologische Sensation gut, das bewiesen zuletzt die international für Aufsehen sorgenden „Schöninger Speere". Doch sie sind keineswegs die einzigen herausragenden Funde. Im Dezember 2000 entdeckten Archäologen dort fünf Gräber, die beeindruckende Einblicke in jungsteinzeitliche Totenriten lieferten.

Im Fokus der Ausstellung stehen Originalfunde von vor 4000 Jahren. Diese werden nun erstmals in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Neben den Schöniger Gräbern werden weitere Funde aus dem Braunschweiger Land zu sehen sein. Es handelt sich um Objekte der „Glockenbecherkultur", benannt nach einer typischen Gefäßform. Sie ist ein gesamteuropäisches Phänomen, aber auf kleine, inselartig voneinander getrennte Siedlungsgebiete beschränkt. Auch deshalb stellt sie die Archäologen vor Rätsel wie kaum eine andere prähistorische Kultur.

Was von diesen Menschen blieb, sind die Gräber ihrer Toten, die sie mit uns teilweise sehr fremden Ritualen für das Leben im Jenseits vorbereitet haben. Entdecken Sie eine 4000 Jahre alte Lebens- und Gedankenwelt zwischen Stein- und Kupferzeit, zwischen Innovation und Tradition, zwischen Gewalt und außergewöhnlicher Fürsorge.

Die Ausstellung wurde von Studierenden des Seminars für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen am Braunschweigischen Landesmuseum erarbeitet.