Vom 14. April bis 15. Juli 2018 präsentiert das Staatliche Naturhistorische Museum Braunschweig die Sonderausstellung „Spinosaurus – Der rätselhafte Riese“.

Bitte beachten Sie: Diese Sonderausstellung ist in der Burg Dankwarderode am Burgplatz 4 zu sehen.

 

DATEN UND FAKTEN

LAUFZEIT

14. April bis 15. Juli 2018

ÖFFNUNGSZEITEN

Di bis So 10 – 17 Uhr, Mo geschlossen

EINTRITTSPREISE

Erwachsene 12 €, ermäßigt 9 €
Kinder (4-14 Jahre) 6 €
Schüler im Klassenverband 3 €
Familienkarte 1
(1 Erw. + max. 3 Kinder): 18 €
Familienkarte 2
(2 Erw. + max. 3 Kinder): 24 €

Freier Eintritt: Kinder unter 4 Jahren, 1 Begleitperson pro 5 Schüler einer Lerngruppe oder eines darauf angewiesenen Schwerbehinderten

Eintritt ins Hauptgebäude in der Pockelsstraße gegen Vorlage der „Spinosaurus“-Eintrittskarte um 50% ermäßigt (ausgenommen Familienkarten).

Hinweis: Nur Barzahlung möglich

GRUPPENFÜHRUNGEN

(max. 25 Personen)
Dauer: ca. 60 Minuten
Kosten: 50 € pro Gruppe
zzgl. ermäßigtem Eintritt

buchbar unter 0531 - 28892-0

AUSSTELLUNGSORT

Burg Dankwarderode
Burgplatz 4, 38100 Braunschweig
Telefon 0531 - 1215 2618

KONTAKT

Staatliches Naturhistorisches Museum
Pockelsstraße 10, 38106 Braunschweig
Tel.: 0531 - 28892-0
E-Mail: info.snhm@3landesmuseen.de

Foto: National Geographic

Spinosaurus – Der rätselhafte Riese

Die Ausstellung erzählt die spannende Geschichte der Entdeckung des Spinosaurus und zeigt die Lebensweise dieses ungewöhnlichen Dinosauriers.

Im Jahr 1910 reiste der deutsche Aristokrat und Paläontologe Ernst Freiherr Stromer von Reichenbach nach Ägypten, um dort nach Fossilien zu suchen. Nahe der Oase Bahariya entdeckte er fossile Knochen von uralten Wasserschildkröten, krokodilartigen Reptilien und auch erste größere Knochen von Dinosauriern.

Bei einer Grabung 1912 wurde der bizarr anmutende Dinosaurier geborgen. Zu seinen Besonderheiten gehören der lange, mit konischen Zähnen besetzte Kiefer und ein knöchernes, etwa 1,80 m hohes Segel über der Wirbelsäule. Nach eingehender Untersuchung in München nannte Stromer die neue Art Spinosaurus aegyptiacus – „ägyptische Dornenechse“.

Bei einem Bombenangriff auf München im Jahre 1944 wurden die Knochen, die zuvor 100 Millionen Jahre überdauert hatten, innerhalb einer Nacht vernichtet. 

Nachdem der deutsch-marokkanischen Paläontologe Nizar Ibrahim 2009 Überreste von Spinosaurus in Mailand entdeckte, ging auch er erneut auf die Suche – diesmal in Marokko. 2013 konnte ein internationales Team Dutzende Knochen und Zähne zum Vorschein bringen.

 

Spinosaurus is organized by the National Geographic Society in collaboration with the University of Chicago.