Veröffentlichungen des Braunschweigischen Landesmuseum

Rechts finden Sie die neuesten Publikationen des Braunschweigischen Landesmuseums. Eine Liste aller Veröffentlichungen können Sie hier herunterladen.

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Ausstellungskatalog "Im Aufbruch. Reformation 1517 - 1617"

Im Aufbruch. Reformation 1517 - 1617. Ausstellungskatalog 27,00 €

Vor 500 Jahren kam die Welt ins Wanken. Die Erfindung des Buchdrucks beschleunigte die Verbreitung von Neuigkeiten und Ideen. Christoph Kolumbus entdeckte eine neue Welt. Der Humanismus revolutionierte den Blick auf die eigene Persönlichkeit. Kopernikus verrückte die Erde. Und in Wittenberg forderte ein unbekannter Mönch namens Martin Luther den Papst heraus.

Warum fiel gerade zu dieser Zeit die Idee einer Reformation auf fruchtbaren Boden? Wie gingen die römisch-katholische Kirche, der Kaiser und die Fürsten mit den neuen Ansichten um? Wer war begeistert vom Aufbruch, wer verzweifelte daran? Reformen waren mühsam, brauchten Zeit und forderten Opfer.

Das Braunschweigische Landesmuseum und die Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Braunschweig zeichnen in der Sonderausstellung "Im Aufbruch. Reformation 1517 - 1617", die in Kooperation mit den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers und in Braunschweig entstand, die ersten 100 Jahre der Reformation in Niedersachen nach.

Kurzführer "Im Aufbruch. Reformation 1517 - 1617"

Im Aufbruch. Reformation 1517 - 1617
Führer durch die Ausstellung 7,00 €

Das Braunschweigische Landesmuseum und die Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Braunschweig zeichnen in der Sonderausstellung "Im Aufbruch. Reformation 1517 - 1617", die in Kooperation mit den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers und in Braunschweig entstand, die ersten 100 Jahre der Reformation in Niedersachen nach.

 

Katalog zur Sonderausstellung ""Im Aufbruch. Reformation 1517 - 1617. Standort St. Ulrici-Brüdern

St. Ulrici-Brüdern
Von der Klosterkirche der Franziskaner zur lutherischen Pfarrkirche. Katalog zur Sonderausstellung 8,00 €

Die Pfarrkirche St. Ulrici-Brüdern liegt heute am nördlichsten Rand der Braunschweiger Innenstadt. In der Gründungszeit des Franziskanerkonvents im 13. Jahrhundert befand sie sich zentral in der aus den fünf Weichbildern Braunschweigs bestehenden Stadt. Diese Lage und die kirchenpolitische Situation einer außerhalb der bischöflichen Befugnis stehenden geistlichen Kommunität ließen die Franziskanerkirche zu einem für die Bürger Braunschweigs attraktiven Ort ihrer Stiftungstätigkeiten werden. Der gesamtstädtische Rat nutzte die Räumlichkeiten des Klosters für Versammlungen und in der Kirche wurde an gewonnene Schlachten der Stadt erinnert. Das Zusammenspiel der Bettelmönche mit den Bürgern und die Selbstverständlichkeit in der Nutzung der Gebäude machten die Kirche und das Kloster allerdings auch zum idealen Ort der Verbreitung der lutherischen Lehren durch Johannes Bugenhagen.

Reise-Lese-Buch "Reformation entdecken. Zwischen Heide, Harz und Leine"

Reformation entdecken. Zwischen Heide, Harz und Leine
Reise-Lese-Buch 14,00 €

In diesem Reise-Lese-Buch finden sich keine Restaurant-Tipps, Rundtouren oder Radwegkarten. Stattdessen werden rund 50 Orte der Reformation besucht und die steinernen Zeugen von früher befragt. Auf sieben Routen, die durch ehemals welfische Lande führen, können "Spurensucher" das Wirken der Reformatoren und ihrer Zeitgenossen im heutigen Niedersachsen nachvollziehen. Auf dem Weg liegen Kirchen, Klöster, Schlösser, Plätze und Museen. Alle erzählen sie Geschichten: vom Glauben, von den Menschen und den Ereignissen, die damit zusammenhängen.

Katalog zur Sonderausstellung "Wandle auf Rosen und Vergissmeinnicht"

Wandle auf Rosen und Vergissmeinnicht. Ausstellungskatalog 19,90 €

Wie umwerben und umgarnen wir einander, welche Rituale haben wir für die Liebensanbahnung? So lautet die Eingangsfrage zu dieser Ausstellung. Die Rituale spiegeln Sehnsucht und Verlangen, und sie bieten uns heute - genau wie früher - vielfältige Möglichkeiten für unsere Liebesbestrebungen. Kleidung und Accessoires fungieren als Boten und Zeichen, mit denen wir unser emotionales, privates und öffentliches Selbst kreieren. Gleichzeitig werfen sie die Fragen auf, wem dieser "Schmuck" eigentlich gilt: Er kann unsere Verletzbarkeit maskieren und zugleich unsere Attraktivität für andere erhöhen. Die Gesellschaft hat immer ein starkes Interesse an der Regulierung der Sexualität und ihrer möglichen Auswirkungen auf uns und andere. Sie beschäftigt sich mit richtigen und falschen Arten des Umwerbens und bietet uns dafür, genau wie die Religion, den jeweiligen moralischen Kodex der Zeit.

Mit der Ausstellung präsentiert der Künstler die Ergebnisse seiner Feldforschung im Museum. Ihm fiel dabei auf, dass manche Dinge sowohl historisches wie auch aktuelles Begehren repräsentieren. Sie zeigen unsere anhaltende Faszination für die Transparenz menschlicher Sinnlichkeit, Sexualität und Rituale.

Ausstellungskatalog zur Sonderausstellung "Wann ist ein Held ein Held? Der Schwarze Herzog 1815/2015"

Wann ist ein Held ein Held? Der Schwarze Herzog 1815/2015. Ausstellungskatalog 9,90 €

Das Braunschweigische Landesmuseum erhzählt mit der Ausstellung die Lebens- und Leidensgeschichte des Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Oels. Zunächst als vierter Sohn des regierenden Herzogs ohne Aussicht auf den Thron geboren, sicherte er sich Anfang des 19. Jahrhunderts als regierender Herzog, der im Kampf gegen Napoleon sein Leben ließ, seinen Platz in der Geschichte des Braunschweiger Landes.

Im 19. Jahrundert als Freiheitsheld verehrt - im 21. Jahrhundert aus der Erinnerung verschwunden - das Museum hinterfragt den Heldenmythos und stellt den Schwarzen Herzog vor.

Katalog zur Sonderausstellung "1914... Schrecklich kriegerische Zeiten"

1914... Schrecklich kriegerische Zeiten. Ausstellungskatalog 19, 90 €

Katalog zur Sonderausstellung "Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn"

Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn. Ausstellungskatalog 29,90 €

Ein ermordeter Kaiser und sein Nachfolger, ein römischer Rachefeldzug und ein germanischer Hinterhalt - zum ersten Mal erzählte das Braunschweigische Landesmuseum die Geschichte hinter den spektakulären Funden vom Schlachtfeld am Harzhorn in der niedersächsischen Landesausstellung "Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn".

Vor wenigen Jahren wurde ein unscheinbarer Höhenzug südwestlich von Braunschweig Schauplatz einer wissenschaftlichen Sensation: Archäologen entdeckten ein germanisch-römisches Schlachtfeld mitten in Norddeutschland, weit vom Römischen Reich entfernt. Die archäologischen Untersuchungen der Funde offenbarten eine Überraschung: Die Objekte stammten aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. Bisher wurde angenommen, dass die Römer nach der vernichtenden Niederlage in der Varusschlacht 9 n. Chr. auf großangelegte Feldzüge in die Tiefen Germaniens verzichtet hätten. Doch die Harzhorn-Funde erzählen eine andere Geschichte, nämlich die des ersten Soldatenkaisers Maximinius Thrax, dein sein riesiges Heer 235/236 n. Chr., also mehr als 200 Jahre später, tief in die Germania magna führte. Die umfangreiche Fundsituation sowie die Kooperation bedeutender europäischer Leihgeber ermöglichen eine ungewöhnliche authentische Geschichtsinszenierung.

Der Ausstellungsband ist mehr als ein Katalog zum  Harzhorn und seinen Funden. Aktuelle historische, archäologische, numismatische und naturwissenschatliche Forschungsergebnisse in mehr als 50 Beiträgen von 38 Autoren zeichen ein spanendes Kaleidoskop eines ereignisreichen Jahrzehnts des 3. Jahrhunderts n. Chr.

Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn. Kurzführer 5,90 €

Katalog zur Sonderausstellung "1913 - Herrlich moderne Zeiten?"

1913 - Herrlich moderne Zeiten?
Ausstellungskatalog 19,90 €

Kurzführer ...und es ward Licht über das ehemalige Aegidienkloster

... und es ward Licht. Das Kloster St. Aegidien in Braunschweig.
Kurzführer 8,50 €

Klöster üben bis heute eine große Faszination aus. Als Orte der Ruhe und Stille bilden sie einen starken Kontrast zur lauten, hektischen Welt des Alltags, zum immer-schneller-höher-weiter der Moderne. Die puristische, funktionale Architektur fasziniert und regt an zum Nachdenken über die Menschen, die hier einmal lebten.

Die Räume des ehemaligen Aegidienklosters stammen aus dem 12. Jahrhundert, mehr als 400 Jahre lebten hier Benediktinermönche in einer klösterlichen Gemeinschaft. Seit der Reformation wechselten die Bewohner mehrmals, bis schließlich 1906 das Braunschweigische Landesmuseum in das Gebäude einzog. 

sind die ehemaligen Klosterräume die ältesten, öffentlich zugänglichen Räume in Braunschweig. Sie nun aus ihrem „Dornröschenschlaf“ wachzuküssen, ist Ziel einer neuen Dauerausstellung, die sich ganz der Geschichte des Aegidienklosters und der Räume widmet. Ausgewählte Objekte illustrieren die wechselvolle Geschichte. 

Der zweite Band in der "Kleinen Reihe" des Braunschweigischen Landesmuseums.

Jüdisches Leben in Braunschweig.
Kurzführer 5 €

Im Jahr 2011 haben sich Schüler des Gymnasiums Christophorusschule im CJD Braunschweig (Christliches Jugenddorfwerk Deutschland e.V.) unter Anleitung ihres Lehrers Christian Werner im Offenen Archiv der Gedenkstätte Schillstraße über sechs Monate hinweg mit Jüdischem Leben in Braunschweig auseinandergesetzt.

Sie beschäftigen sich mit verschiedensten Themen jüdischen Lebens in Braunschweig, unter anderem: Wie lebten Braunschweiger Juden im Mittelalter in einer oft ablehnenden christlichen Mehrheitsgesellschaft? Welche Synagogen und jüdische Friedhöfe nutzen sie? Wer waren Alexander David oder Max Jüdel? Welche Bedeutung hat das jüdische Museum in Braunschweig oder die Gedenkstätte in der Schillstrasse? Die Jugendlichen wollen mit dem Projekt die Bedeutung jüdischen Lebens in Braunschweig wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen holen.

Die Ergebnisse werden in dem dritten Band der "Kleinen Reihe des Braunschweigischen Landesmuseums" zusammen gefasst.

Kurzführer "Was ist Aufklärung"

Was ist Aufklärung?
Kurzführer durch die Ausstellung 5,00 €

Was ist Aufklärung?

So lautet der Titel eines berühmten Aufsatzes von Immanuel Kant aus dem Jahre 1784. Seine Empfehlung an den geneigten Leser lautet klar und unmissverständlich: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Mit der „Kleinen Reihe“ des Braunschweigischen Landesmuseums möchten wir Sie einladen, sich mit Freude und Neugierde des Verstandes zu bedienen, um vergangene Welten entdecken zu können, ohne viel Mut und Tapferkeit aufbringen zu müssen. Mit dem Kurzführer soll und kann nicht eine Antwort auf die Frage „Was ist Aufklärung“ gefunden werden, sondern er möchte Sie neugierig machen auf mehr Geschichte und Kultur einer Epoche, in der Zeitgenossen das Herzogtum Braunschweig als vorbildliches Musterland eines aufgeklärten Fürstentums beschrieben.

Die „Kleine Reihe“ möchte Ihnen über die Dinge einen Einblick in Handeln, Denken und Empfinden der Menschen in ihrer jeweiligen Zeit ermöglichen. Die kurzen Einführungen sind Stichwortgeber für einen ersten Blick in das 18. Jahrhundert, der mit Gemälden, Möbeln, Fayencen, Kostümen, Alltagsgegenständen und vieles mehr sich weiter öffnet.

Katalog zur Sonderausstellung "Tatort Geschichte. 120 Jahre Spurensuche im Braunschweigischen Landesmuseum"

Tatort Geschichte. 120 Jahre Spurensuche im Braunschweigischen Landesmuseum. Der Katalog zur Ausstellung
24,90 €

Dramatisch, komisch, traurig, anrührend ... Zeugnisse aus Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden, über die man sich auf die Suche nach Geschichten in der Geschichte begibt, erzählen mehr als nur nüchterne Fakten. 
120 Jahre nach seiner Gründung geht das Braunschweigische Landesmuseum in seiner Jubiläumsausstellung auf Spurensuche, taucht in seine Magazine ein und forscht nach Traditionen und Erinnerungen an Menschen im Braunschweiger Land.

Es sichert den Tatort Geschichte, in dem es die historischen Spuren als Zeugnisse der jeweiligen Zeit nicht nur bewahrt, sondern auch befragt und somit zum Sprechen bringt.

120 Zeugnisse aus der Vergangenheit - von überdimensionalen Objekten wie der Atomzeituhr aus Braunschweig bis zu winzigen Fundstücken wie einem mittelalterlichen Traubenkern, von Werken alter Meister wie dem "Gambenkonzert" von Albert Freyse bis zu persönlichen Gegenständen wie dem Dienstbuch einer Magd - jedes Objekt erzählt seine eigene spannende Geschichte. Das Ergebnis: eine gefühlvoll-kritische Auseinandersetzung mit 300 000 Jahren Tatort Geschichte.

Katalog zur Ausstellung "Luxus in Scherben"

Luxus in Scherben. Katalog zur Ausstellung
9,50 €

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden in Europa die ersten Porzellanmanufakturen. Die erste Manufaktur der begehrten Luxuswaren gründete der sächsische Kurfürst August der Starke am 23. Januar 1710 in Meißen. Fast 40 Jahre später initiierte Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel die Gründung der Manufaktur Fürstenberg.

Die Ausstellung „Luxus in Scherben – Fürstenberger und Meißener Porzellan aus Grabungen“ präsentiert wichtige Porzellane aus Meißen und Fürstenberg vor ihrem kulturhistorischen Hintergrund. Erstmals wird auch Geschirr des Bürgertums aus Grabungen aus Sachsen und Niedersachsen gezeigt. Ausgewählte Archivalien und archäologische Ergebnisse bieten einen spannenden Einblick in die Produktionsabläufe des 18. Jahrhunderts. Außerordentlich seltene Funde aus dem Abfall der Manufakturen liefern Erkenntnisse über den historischen Fertigungsprozess einer begehrten Luxusproduktes.