Ein besonders spannender Arbeitsbereich hinter den Kulissen des Museums ist die wissenschaftliche Präparation. Hier werden z.B. Fossilien wie die Knochen von Acamptonectes densus, dem neu entdeckten Fisch-Saurier aus Cremlingen, vom Staub der Jahrmillionen befreit.

Eine Präparatorin bei der Arbeit am rekonstruierten Skelett von Spinophorosaurus nigerensis, dem "Braunschweiger Dino" aus Afrika.


Die Präparationswerkstätten

Eine der wesentlichen Einrichtungen für die Arbeit an einem Naturkundemuseum ist die Präparationswerkstatt. Das Naturhistorische Museum in Braunschweig verfügt über eine zoologische und eine geologisch-paläontologische Werkstatt. Die Präparatoren haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie präparieren nicht nur Tiere und Fossilien, sondern sorgen auch für den Erhalt der Sammlungsobjekte. Die Magazin- und Ausstellungsbestände werden regelmäßig kontrolliert und gepflegt, um Beschädigungen vorzubeugen. Für die Sonder- und Dauerausstellungen fertigen sie Präparate, erstellen Rekonstruktionen und sind auch für die aufwendigen Inszenierungen in den Dauer- und Sonderausstellungen verantwortlich.