Neu: Mit Brut und Schlüpfen

Auch 2016 werden sie wieder Kinder- und Erwachsenen-Herzen schmelzen lassen: Unsere niedlichen Osterküken! Erstmals kann man auch den Brutprozess und das Schlüpfen beobachten.

Aktionszeitraum

1. März bis 3. April 2016
Brutzeit: 1. März - 22./23. März
Küken ab ca. 24. März bis 3. April

Ort:
Staatliches Naturhistorisches Museum
Pockelsstr. 10, 38106 Braunschweig

Öffnungszeiten:
Di - So 9 bis 17 Uhr, Mi bis 19 Uhr

Sonderöffnungszeiten Ostern:
Geöffnet an Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag von 9 - 17 Uhr

Osterküken im Naturhistorischen Museum

In diesem Jahr brüten wir im Museum Küken der folgenden fünf Hühnerrassen aus, die allesamt auf der Liste der gefährdeten Arten stehen:

Altsteirer Huhn
Das besonders widerstandsfähige Huhn gehört zu den mitteleuropäischen Landhühnern, die abgesehen von einem freien Auslauf sehr anspruchslos sind. Die bereits im 14. Jahrhundert erwähnte Hühnerrasse hat einen auffälligen Schopf und ist in der Kategorie „Rassen aus anderen Ländern“ auf der Roten Liste der GEH.

Lakenfelder Huhn
Das lebhafte Landhuhn ist durch seine weiße Grundfärbung, den schwarzen Halsbehang und den grünschillernden Schwanz sehr auffällig. Die Lakenfelder Hühner sind bei weitem Auslauf unermüdliche Futtersucher und fleißige Nutzhühner, jedoch mit wenig Brutlust: Die Hennen legen zwischen 160-200 Eier pro Jahr. Laut der GEH ist die Rasse gefährdet und auf der Roten Liste in der Kategorie III.

Deutsche Sperber
Das kontrastreich gescheckte Federmuster dieser Hühnerrasse ist durch einen leicht gebogenen, quer gebänderten Wechsel von schwarz zu hellblau gekennzeichnet. Die robusten, frühreifen Hühner verfügen über einen schwachen Bruttrieb und haben eine Legeleistung von ca. 180 Eiern pro Jahr. Der Name Sperber wurde gewählt, weil die Brustmusterung an die des Greifvogels Sperber erinnert. Trotz des ansteigenden deutschlandweiten Bestandes sind die Deutschen Sperber ebenfalls auf der Roten Liste der GEH, unter der Kategorie II (stark gefährdet) zu finden.

Sundheimer Huhn
Besonders auffallend ist der silberweise Kopf sowie der breite, tiefschwarze, grünglänzende Schaftstrich am Halsbehang. Die Sundheimer Hennen legen pro Jahr mind. 200 hell- bis dunkelbraune sowie punktierte Eier. Sie sind sehr zutraulich, schnellwüchsig und frühreif. Auch sie sind auf der Roten Liste der GEH unter der Kategorie III (gefährdet) aufgelistet.

Lachshühner
Besonders an Lachshühnern ist ihr verhältnismäßig kleiner Kopf und das befiederte Gesicht. Außerdem ist das Gefieder der Geschlechter unterschiedlich gefärbt: Hennen sind lachsfarbig (wovon sich der Rassename ableiten lässt), während der Hahn schwarz und elfenbeinfarbig ist. Lachshühner sind in der sog. „Vorwarnstufe“ in der Roten Liste der GEH erfasst.