Johann Elias Ridinger (1698-1767), Vier Fuchsköpfe und drei Wolfsköpfe, 1742, Radierplatte und Abdruck, Dauerleihgabe der Stiftung Niedersachsen
Johann Elias Ridinger (1698-1767), Vier Fuchsköpfe und drei Wolfsköpfe, 1742, Radierplatte und Abdruck, Dauerleihgabe der Stiftung Niedersachsen

Kupferplatten des Graphikers Johann Elias Ridinger als Dauerleihgabe erworben

104 Kupferplatten des Augsburger Graphikers Johann Elias Ridinger sind ab sofort als Dauerleihgabe der Stiftung Niedersachsen im Bestand des Kupferstichkabinetts und ergänzen die schon bestehende Sammlung von 150 Druckplatten.
Die Kupferplatten eröffnen faszinierende Einblicke in Ridingers Umgang mit den graphischen Techniken und veranschaulichen den Weg von der Zeichnung zum gedruckten Bild.
Ab dem 2. Februar sind ausgewählte Druckplatten und graphische Blätter im Studienraum des Kupferstichkabinetts ausgestellt.

Der zuständige Wissenschaftler des Museums bei der Begutachtung der sechs Teller

Sechs Fürstenberg Teller neu im Bestand

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg und Braunschweig – eine traditionsreiche Verbindung, denn die Herzöge von Braunschweig sind die Gründer der bekannten Manufaktur. Dank einer privaten Schenkung an das Herzog Anton Ulrich-Museum bekommt die Sammlung Zuwachs. Sechs Dessertteller mit Blumenmotiven, die sehr detailreich ausgeführt sind und sich botanisch genau bestimmen lassen, ergänzen ab sofort den hauseigenen Bestand an Fürstenberg Porzellan, dessen Grundstock bereits von den Braunschweiger Herzögen gelegt wurde. Liebhaber des „weißen Goldes“ kommen bei dem Anblick der Teller mit dem goldenen, fein ornamentierten Rand, der noch in Rokokomanier gestaltet ist, auf ihre Kosten. An der detailreichen Malerei, mit der die Veilchen, Buschwindröschen und andere Blumensorten ausgeführt sind, können sich auch Gartenfreunde erfreuen. Der Betrachter kann sich lebhaft vorstellen, wie das Gebäck am Nachmittag im schön gestalteten Garten von dem fein gearbeiteten Porzellan verzehrt wurde.