Das museumspädagogische Programm rund um die Sonderausstellung "HEIMATSUCHER. Überlebensgeschichten des Holocausts für eine Welt ohne Rassismus" bieten individuell für jede Alterstufe konzpierte Führungsangebote und Workshops.

Kontakt für Rückfragen:
w.siemsgluess@remove-this.3landesmuseen.de
Tel (0531) 1215 2627

Audioguide

Ein Audioguide zur Ausstellung kann an der Kasse kostenlos gegen einen Pfand entliehen werden.

Lehrerfortbildung

 

Am Di, 20.02.2018 von 15:30 bis 17 Uhr findet eine Lehrerfortbildung statt. Anmeldungen schicken Sie bitten an: w.siemsgluess@remove-this.3landesmuseen.dew.siemsgluess@remove-this.3landesmuseen.de

Projekttage / Projektwochen 

 

Planen Sie ein Schulprojekt zu diesem Thema? Dann melden Sie sich einfach bei unserer Museumspädagogin Frau Siemsglüß, w.siemsgluess@remove-this.3landesmuseen.de.

Projekttag mit Zeitzeugengespräch

 

Termin steht noch nicht fest. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an: w.siemsgluess@remove-this.3landesmuseen.de.w.siemsgluess@remove-this.3landesmuseen.de

Vermittlungsangebot für Schülerinnen und Schüler

Die Workshops werden ab der Klassenstufe 4 angeboten.

Zum Zweitzeugen werden

Klassenstufe: alle
Alle Schulformen
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 3 € pro SchülerIn inkl. Museumseintritt

Der Workshop ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen persönlichen Zugang zu Geschichte. Sie setzen sich die  mit den Biographien der Holocaust-Überlebenden auseinander. Gemeinsam mit einem Museumspädagogen reden sie über die Berichte der Überlebenden, erfahren wie diese vor und während der nationalsozialistischen Verfolgung lebten und wie sie danach die Kraft fanden, weiter zu leben. So werden Schülerinnen und Schüler zu Experten und schließlich selbst zu Zweitzeugen. Sie fühlen mit, fragen nach, antworten den Überlebenden in Briefen und überlegen, wie sie die Geschichten selbst weitertragen können.  Die HEIMATSUCHER-Wanderausstellung

greift in die bisherige Präsentation des Braunschweigischen Landesmuseums zu den 1950er und 1960er Jahren in Deutschland ein. In den ersten Jahrzehnten nach Kriegsende fand das Schicksal der

Holocaust-Überlebenden kaum öffentliche Beachtung. Der Workshop thematisiert diese Zeit, verweist auf verdrängte Perspektiven in der Vergangenheit und eröffnet die Möglichkeit sie zu erweitern.

 

Jüdische Kultur und Religion

Klassenstufe: alle
Alle Schulformen
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 3 € pro SchülerIn inkl. Museumseintritt

Im Jüdischen Museum des Braunschweigischen Landesmuseums lernen die Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert die jüdische Religion und einige der Festtage kennen. Anhand ausgewählter historischer Ereignisse, u. a. die Judenverfolgung im Mittelalter, beginnen sie sich mit Ausgrenzung, Anpassung und Integration von Jüdinnen und Juden auseinander zu setzen.

 

Umgang mit der NS-Vergangenheit und mit den Berichten der Holocaust-Überlebenden nach 1945 in Deutschland

Klassenstufe: 9-13
Alle Schulformen
Dauer: 3,5 Stunden
Kosten: 5 € pro SchülerIn inkl. Museumseintritt

Dieser Workshop greift die HEIMATSUCHER-Wanderausstellung auf und verbindet sie mit der Dauerausstellung des Braunschweigischen Landesmuseums. Was erzählen die Objekte in der Ausstellung über die Zeit nach 1945? Was erzählen sie nicht?

Zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftsboom, fand das Schicksal der Holocaust-Überlebenden kaum öffentliche Beachtung. Im dem Workshop arbeiten die Schülerinnen und Schüler intensiv zu dieser Zeit. Indem sie sich intensiv mit den Biographien der Holocaust-Überlebenden auseinandersetzen, eröffnet sich ihnen die Möglichkeit spezifische gesellschaftliche Blickwinkel jener Zeit mit den verdrängten Perspektiven  zu erweitern.

 

Zwischen Oral History und musealen Objekten: Das Museum als Ort der Erinnerungskultur

Klassenstufe: 9-13
Alle Schulformen
Dauer: 4 Stunden
Kosten: 5 € pro SchülerIn inkl. Museumseintritt

In diesem Workshop wird das Museum als Ort der Erinnerung thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit den gezeigten musealen Objekten, die in der Dauerausstellung zu der Zeit des Nationalsozialismus und zu der  Zeit nach 1945 gezeigt werden. In Kleingruppen arbeiten sie anhand ausgewählter Objekte heraus, was diese über jene Zeit erzählen. Sie überlegen, was sie mit Hilfe der Objekte und der Objekttexte  über die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit erfahren.  Gibt es für sie Lücken in der Erzählung? Welcher Blickwinkel wurde von den AusstellungsmacherInnen eingenommen, als die Dauerausstellung 1989 entwickelt wurde?

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich vertieft mit der musealen Darstellungsweise auseinander und überlegen sich eigene Konzepte für eine museale Darstellung.

Zu dieser Darstellung von Geschichte durch Objekte, treten durch die HEIMATSUCHER-Ausstellung auch Interviews – Oral history. Im Zweiten Teil des Workshops setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Berichten der Holocaust-Überlebenden auseinander. Mit Hilfe von zusätzlichem Quellenmaterial zur Oral history, arbeiten sie mit den individuellen Erinnerungen und mit den verdrängten Perspektiven in der Zeit der Wiederaufbaus und des Wirtschaftsbooms.

Am Ende des Workshops führen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse zu ihrer eigenen Ausstellungsidee zusammen.

 

Rassismus und Antisemitismus gestern und heute

Klassenstufe: 10-13
Alle Schulformen
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 3 € pro SchülerIn inkl. Museumseintritt

Vom Antisemitismus der Nationalsozialisten bis zum Ethnopluralismus der "Neuen Rechten": Wie funktioniert Rassismus? Diskriminierung und Rassismus sind alte gesellschaftliche Phänomene, deren Inhalte immer gleich geblieben sind. Die Formen allerdings verändern sich und passen sich dem jeweiligen "Zeitgeist" an. Im Rahmen der HEIMATSUCHER-Wanderausstellung und den Berichten der Holocaust-Überlebenden geht der Workshop geht auf die Mechanismen und Ausdrucksformen rassistischen Denkens und Handelns in der NS-Zeit wie auch in der Gegenwart ein.

 

Vermittlungsangebote für EinzelbesucherInnen

Für Einzelbesucher bietet das Braunschweigische Landesmuseum verschiedene Vermittlungsformate an.

Moderierte Rundgänge mit MitarbeiterInnen des Heimatsucher Vereins oder mit Herrn Otte (Kurator der Zeitgeschichte im BLM)

Termine:
So, 04.02.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 18.02.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 04.03.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 18.03.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 08.04.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 22.04.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 06.05.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 27.05.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 10.06.2018, 15:00-16:30 Uhr
So, 24.06.2018, 15:00-16:30 Uhr