Sog. Thronbrakteat Heinrichs des Löwen, Inv. 219a-18
Sog. Thronbrakteat Heinrichs des Löwen, Inv. 219a-18

Der sogenannte Thronbrakteat Heinrichs des Löwen betonte den Machtanspruch des Herzogs, der mit geschultertem Schwert und Zepter zwischen den Türmen seiner Stadt Braunschweig thront.

Mittelalterliche Münzen

Mittelalterliche Münzen wurden seit dem 18. Jahrhundert von den Herzögen gesammelt. Im 19. Jahrhundert war die Mittelaltersammlung, die heute rund 10.000 Stücke umfasst, durch den Erwerb der Sammlungen der Braunschweiger Landschaft und des Wolfenbütteler Bibliothekars Carl Philipp Christian Schönemann erweitert worden. Der damalige Museumsdirektor und Landeskonservator Paul Jonas Meier war dafür verantwortlich, dass Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bedeutende mittelalterliche Schatzfunde ganz oder zum Teil in die Sammlung gelangten, so beispielsweise aus den Funden von Ausleben und Gröningen 1872, Seega 1902, Borne 1903, Helmstedt 1924. Angekauft wurden desweiteren Teile wichtiger Privatsammlungen, so aus den Kollektionen von Emil Bahrfeldt, Arthur Löbbecke oder Heinrich Buchenau. Die Publikation der mittelalterlichen Münzen des Herzog Anton Ulrich-Museums ist in Vorbereitung.

Sog. Hochzeitspfennig Heinrichs des Löwen, Inv. 219a-29
Sog. Hochzeitspfennig Heinrichs des Löwen, Inv. 219a-29

Der sogenannte Hochzeitspfennig Heinrichs des Löwen wird meist auf die Heirat des Herzogs mit der englischen Königstochter Mathilde im Jahr 1168 bezogen.