Letzte Hoffnung für die Orang-Utans

Vom 22. September bis zum 13. November zeigte das Naturhistorische Museum Braunschweig die Fotoausstellung "Letzte Hoffnung für die Orang-Utans".

AUSSTELLUNGSORT & KONTAKT:

Staatliches Naturhistorisches Museum
Pockelsstraße 10, 38106 Braunschweig
Tel.: 0531/28892-0
E-Mail: info.snhm@remove-this.3landesmuseen.de

ÖFFNUNGSZEITEN:
Di bis So 9 – 17 Uhr, Mi 9 – 19 Uhr, Mo geschlossen


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene 5 €, ermäßigt 3 €,
Kinder (6 – 14 Jahre) 2 €
Freier Eintritt für: Kinder unter 6 Jahren, Lerngruppen (für jeweils 5 Kinder ist 1 Begleitperson ebenfalls frei), eine Begleitperson von darauf angewiesenen Schwerbehinderten und Mitglieder der Gesellschaft für Naturkunde.

BEGLEITETE RUNDGÄNGE:
Schulklassen können einen Termin mit BOS in der Ausstellung vereinbaren. Nähere Infos und Terminabsprachen unter:
BOS Deutschland e.V. | www.orangutan.de
Regionalgruppe Hannover-Braunschweig
AP: Jens Herrnberger, BOS-H-BS@remove-this.gmx.de

SONNTAGSAKTIONEN:
Sonntags, jeweils 13 – 17 Uhr
Infos und Aktionen in der Ausstellung für Jung & Alt mit Vertretern von BOS. Teilnahme neben dem Museumseintritt frei!

Letzte Hoffnung für die Orang-Utans

Sonderausstellung vom 22. September bis 13. November 2016.

Orang-Utans sind die am stärksten vom Aussterben bedrohten Menschenaffen. Sie leben nur noch an wenigen Orten in den Regenwäldern der Inseln Borneo und Sumatra. Wie der Name „Orang-Utan“, was übersetzt „Waldmensch“ bedeutet, bereits verrät, leben die Menschenaffen überwiegend in den Baumwipfeln. Dieser Lebensraum wird jedoch durch die zunehmende Abholzung der Regenwälder bedroht. Die Wälder müssen Plantagen für Palmöl weichen, das Bestandteil vieler Produkte ist und in zahlreiche Länder exportiert wird.

Im Zuge der Abholzung  werden die von Bulldozern aufgeschreckten Tiere oftmals erschossen und zurückbleibende Jungtiere verkauft. Die Organisation Borneo Orang-Utan Survival (BOS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche traumatisierten Waisenkinder in Auffang- und Rehabilitationszentren zu bringen und  dort medizinisch zu versorgen, aufzuziehen und zu unterrichten. Ziel ist es, die Tiere letztendlich in Schutzgebieten wieder freizulassen. Dazu kauft die Organisation Regenwaldflächen auf.

In der Ausstellung „Letzte Hoffnung für die Orang-Utans“ stellte BOS anhand Fotografien und Filme seine Arbeit mit den Orang-Utans und die individuellen Schicksale einiger Tiere vor. Auch wurde gezeigt, in welchen Produkten sich Palmöl verbirgt. Denn Palmöl wird vor allem zu uns exportiert, z.B. in Form von  Margarine, Schokolade, Nuss-Nougat-Creme oder  Hautcreme.