Raritäten in der Sammlung

Die Sammlung des naturhistorischen Museums Braunschweig sind mit ca. 440.000 Objekten eine der größten naturkundlichen Sammlungen Niedersachsen.

Besonders hervorzuheben sind:

- die größte Vogelsammlung Niedersachsens, die fast die Hälfte aller Vogelarten der Welt in rund 52.000 Exemplaren umfasst

- einzige bedeutende Reptiliensammlung Niedersachsens

- größte regionale Mollusken-, Schmetterlings- und Käfersammlungen

- bedeutendste Sammlung pleistozäner Höhlenfunde Norddeutschlands

- bedeutendste Dinosauriersammlung Norddeutschlands (ohne Berlin)

- bedeutendste Sammlung fossiler Seeigel Norddeutschlands

Zu den ältesten Objekten, die das Staatliche Naturhistorische Museum heute noch besitzt, gehören die Skelette zweier Schildkröten mit vollständigem Panzer. Beide Schildkrötenpräparate werden bereits im 17. Jahrhundert erwähnt.

Der Elefantenembryo gelangte bereits 1780 in die Sammlung. In einer Abhandlung von 1783 beschäftigte sich Eberhard A. W. Zimmermann mit der Anatomie des ca. 3 Monate alten Fötus.

Die Strümpfe aus Muschelseide sind das einzige bekannte Paar weltweit. Sie stammen aus dem Kunst- und Naturalienkabinett von Herzog Carl I. von Braunschweig zu Lüneburg (1713-1780).

Der Färöer-Kolkrabe wurde 1764 als Unterart des Europäischen Kolkraben anerkannt. Heute ist er ausgestorben und in den Museen sind nur wenige Exemplare erhalten, von denen dieses eines der ältesten ist.