"..... als wenn sie würklich leben." Wachsskulpturen des 17. und 18. Jahrhunderts zwischen Natur und Kunst

29. April 15:00  - 16:00 Uhr

Dr. des. Marcus Pilz, Abt. Angewandte Kunst

2 € Führungsgebühr zzgl. Eintritt

Veranstaltungsort:
Herzog Anton Ulrich-Museum, Museumstr. 1, 38100 Braunschweig

Bereits in der Antike wurde Wachs für verschiedenste künstlerische Techniken wie etwa Skulptur und Malerei genutzt. In Renaissance und Barock erlebte das sog. Bossieren, das Modellieren aus Wachs, eine neue Blüte. Dank seiner Transparenz und seines matten Glanzes eignete sich das Material in besonderer Weise zur Darstellung von menschlicher Haut und konnte darüber hinaus durch Einfärben in praktisch jede gewünschte Erscheinungsform gebracht werden. So beeindrucken die Wachsbossierungen noch heute durch ihren unmittelbaren Naturalismus.