Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg

23. November 18:30  - 19:30 Uhr

"Zur Geschichte der Porzellanmanufaktur Fürstenberg sowie ein Exkurs zur Bedeutung von Kaffee, Tee und Kakao in der Gesellschaft des 18./19. Jahrhunderts."

Referentin: Irmgard Bogenstahl (Schloss Fürstenberg)

Eintritt frei

Veranstaltungsort: Herzog Anton Ulrich-Museum, Foyer des Apoll, rechter Eingang, Museumstr. 1, 38100 Braunschweig

Im Rahmen der Sonderausstellung „Porcelaine royale“ bietet Irmgard Bogenstahl eine Einführung in die Geschichte der Manufaktur Fürstenberg, deren Gründung noch in die Frühzeit des europäischen Porzellans fällt. Carl I. von Braunschweig-Lüneburg (1713-1780) verfolgte damit repräsentative wie wirtschaftliche Interessen. Die Produktion reflektierte in Formen und Dekoren nicht nur den Zeitgeschmack, sondern reagierte auch auf handelspolitische und gesellschaftliche Entwicklungen. Während der Genuss von Kaffee, Tee und Schokolade im 17. Jahrhundert vor allem den höfischen Kreisen vorbehalten war, erfreuten sich im 18.und 19. Jahrhundert  auch Bürgertum, Handwerker sowie schließlich Soldaten und Tagelöhner an den heißen exotischen Getränken. Mit einher gingen neue Formen der Geselligkeit, wie beispielsweise das Kaffeekränzchen oder die Gründung von Kaffeehäusern.