Das Ausstellen von Zeichnungen. Von der Öffentlichkeit eines intimen Mediums

24. Mai 18:00  - 19:00 Uhr

Dr. Kia Vahland, Süddeutsche Zeitung, München

Eintritt frei.

Veranstaltungsort:
Herzog Anton Ulrich-Museum, Museumstr. 1, 38100 Braunschweig

DER VORTRAG FÄLLT AUS!

DER VORTRAG FÄLLT AUS!


Wie stellt man Zeichnungen aus? Dieser Frage geht Kia Vahland in ihrem Vortrag nach. Zeichnungen von Künstlern sind in der Regel nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. In der Frühen Neuzeit dienten sie häufig dem eigenen Arbeits- und Erkenntnisprozess, der Schulung von Werkstattmitarbeitern oder auch als persönliches Geschenk.  Zudem widersprechen alte Zeichnungen mehr noch als Gemälde und Skulpturen oft heutigen Sehgewohnheiten. Zeichnungsausstellungen im Museum haben es schwer – und gerade das macht sie interessant.

Mit den Besonderheiten des Mediums Zeichnung beschäftigt sich auch die aktuelle Sonderausstellung im Herzog Anton Ulrich-Museum: „Dürer, Cézanne & Du. Wie Meister zeichnen“.

 

Kurzvita:
Die Kunsthistorikerin und Politikwissenschaftlerin Dr Kia Vahland verantwortet seit 2008 die Bildende Kunst im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Sie wurde 2009 an der Universität Hamburg promoviert zum Thema „Lorbeeren für Laura.  Sebastiano del Piombos lyrische Bildnisse schöner Frauen“ (Akademie Verlag, Berlin 2011). In  zahlreichen Aufsätzen, Sachbüchern und Essays beschäftigt sie sich mit Renaissancemalerei, Künstlerkonkurrenz und dem Paragone der Künste, kolonialer Bildgeschichte, Fotografie, Bildtheorie, Kunstsoziologie und Gegenwartskunst. Kia Vahland unterrichtet am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Deutschen Journalistenschule und anderen deutschen Hochschulen. 2015 wurde sie mit dem Kritikerpreis des Hbs Kulturfonds ausgezeichnet, 2016 mit dem Michael-Althen-Preis der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.