Grabung Langenberg

Das Staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig ist Teil eines Gemeinschaftprojekts zur Erforschung des Zwerg-Sauropoden Europasaurus holgeri, das von der Volkswagen-Stiftung finanziert wird.

Der Steinbruch Langenberg der Rohstoffbetriebe Oker gehört zu den weltweit wichtigsten Fundorten von Wirbeltieren aus dem Erdmittelalter. Die Knochen der Landtiere (Dinosaurier, Krokodile, Schildkröten) wurden im Oberjura von einer nahen tropischen Insel in das Flachmeer eingespült und im kalkigen Meeresschlamm eingebettet.

 

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover, dem Dinopark Münchehagen und der Universität Bonn werden in den kommenden Jahren weitere Grabungen im Langenberg erfolgen.

 

Derzeit wird ein Teil der Funde Im Dinopark Münchehagen und im Naturhistorischen Museum präpariert - wie zum Beispiel die Fibula (Wadenbeinknochen) eines Europasaurus.