Neu zurück seit 23. Oktober 2016

Die Dauerausstellungen des Herzog Anton Ulrich-Museums sind seit dem 23. Oktober 2016 wieder für Sie zugänglich. Rund 4000 Kunstwerke aus 3000 Jahren Kunstgeschichte erwarten Sie auf generalsanierten 4000 m² Ausstellungsfläche. 

Die Mittelalter-Dauerausstellung im Knappensaal der Burg Dankwarderode am Burgplatz ist weiterhin geöffnet und präsentiert Highlights wie Teile des Welfenschatzes, den Kaisermantel Ottos IV. und den originalen Braunschweiger Burglöwen. (Bitte beachten: Der Rittersaal ist zur Zeit nicht zugänglich)

Einblick in die neuen Räume für die Angewandte Kunst im 2. Obergeschoss

Verführung garantiert! Das neue Herzog Anton Ulrich-Museum

Das Herzog Anton Ulrich-Museum zählt zu den ältesten Museen Europas. Seine Eröffnung im Jahr 1754 ist auf einen Herrscher zurückzuführen, dem die Mehrung von Wohlstand und Bildung im Herzogtum Braunschweig ein zentrales Anliegen war: Herzog Carl I. von Braunschweig-Lüneburg. Benannt ist das Museum nach einem Vorgänger von Herzog Carl I., Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg, einem leidenschaftlichen Kunstsammler, der den Grundstein für die Sammlung legte und einen großen Teil der bedeutendsten Kunstwerke des Museums angekauft hat.

Seit 1887 sind die Kunstsammlungen der Welfenherzöge in einem von dem renommierten Architekten Oskar Sommer entworfenen Museumsgebäude in der Museumstrasse in Braunschweig untergebracht. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war der Standort an seine Grenzen gelangt. Hoffnungslos veraltete Technik, Schäden in der Bausubstanz und Platzmangel - neben der 190.000 Kunstwerke umfassenden Sammlung und den Ausstellungsräumen mussten inzwischen auch 40 Mitarbeiter in dem Gebäude Platz finden - machten eine Sanierung und Erweiterung unumgänglich.

Im Sommer 2008 begann man im ersten Schritt der Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen mit der Errichtung eines neuen Funktionsgebäudes im Museumspark, direkt hinter dem Museum. Nach dem Umzug von Verwaltung, Depots, Werkstätten, Bibliothek und Kupferstichkabinett in den neuen Trakt begannen 2013 im zweiten Schritt die Sanierungsmaßnahmen am Oskar-Sommer-Gebäude. Die Wiedereröffnung des generalsanierten Museums fand am 23. Oktober 2016 statt, mit 800 m² zusätzlicher Ausstellungsfläche, neuen Dauerausstellungen und neuen Servicebereichen.

Unsere Mission bei der Konzeption der neuen Dauerausstellungen lautet: den Besucher verführen. Verführen zum Kunstgenuss mit allen Konsequenzen. Zum Schmunzeln und Grübeln, zum Mitfühlen und Träumen, zum Lieben und Hoffen. Aber auch zum Aufsaugen von Wissen. Wissen um Geschichte und Geschichten, ebenso um kunst- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge, um Sammeln, Präsentieren und Produzieren von Kunst.
Auf drei Etagen werden in Zukunft unsere Kunstwerke ihre volle Wirkung entfalten können. So wird z.B. neben der Gemäldegalerie erstmalig auch eine Skulpturengalerie entstehen. Die graphische Kunst, mit 145.000 Werken der umfangreichste Sammlungsbereich des Museums, erhält ein großzügiges Schaukabinett für wechselnde Präsentationen im Erdgeschoss. Das Ergebnis wird sein: etwa 4000 verführerische Kunstwerke aus 3000 Jahren auf nahezu 4000 m² Ausstellungsfläche, und die Garantie:

Wir werden Sie überraschen!