Auch die Bibliothek des Herzog Anton Ulrich-Museums geht in ihrer Gründung auf das Jahr 1754 zurück. Heute zählt sie zu den größten kunstwissenschaftlichen Spezialbibliotheken in Niedersachsen.

Benutzung
Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek, der größte Teil der Bestände ist in Freihand aufgestellt. Die Bibliothek steht der Öffentlichkeit zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung, vor Ort haben wir einen Lesesaal-Bereich eingerichtet.

Für die Benutzung ist ein schriftlicher Antrag auszufüllen. Das Formular kann ausgedruckt und in der Bibliothek ausgefüllt und unterschrieben abgegeben werden.

Benutzungsordnung

 
Recherche/Katalog
Von den ca. 75.000 Medieneinheiten sind alle ab Erwerbungsjahr 2007 elektronisch erfasst, die im OPAC   recherchierbar sind. Der Altbestand wird kontinuierlich nachträglich online eingegeben. Die älteren Buchbestände können jedoch vollständig über den Zettelkatalog im Lesesaal ermittelt werden.

Bibliothekssystematik

 
Öffnungszeiten:
Die Bibliothek ist nach vorheriger telefonischer Anmeldung von 8 bis 13 Uhr zugänglich.

Kontakt:
Daniela Hoffmann, Dipl.-Bibl.
Tel (0531) 1225 2417
d.hoffmann(at)3landesmuseen.de

Ausleihe:

Die Bibliothek ist eine reine Präsenzbibliothek - eine Ausleihe ist nicht möglich.
Es steht jedoch ein Kopiergerät zur Verfügung. Der Preis pro A4-Blatt beträgt 0,10 €.

Bei Bildanfragen für Publikationen, Werbezwecke oder ähnliche kommerzielle Zwecke wenden Sie sich bitte an Angela Weihe, Email: a.weihe(at)3landesmuseen.de, Tel: 0531-1225 2401

 

Geschichte
1764 sind 324 Bände in der Bibliothek nachgewiesen. Eine Bibliothek befand sich bereits 1753/1754 im neu gegründeten Herzoglichen Kunst- und Naturalienkabinett. Der Bestand, vor allem zu Mathematik, Geographie, Geschichte und Numismatik, setzte sich aus Übernahmen aus der Wolfenbütteler und der Blankenburger Bibliothek zusammen und umfaßte 1764 324 Bände. Kontinuierlich wurden neue Veröffentlichungen, insbesondere in den Bereichen Numismatik und Naturgeschichte, angekauft. Ab diesem Zeitpunkt haben sich beide Bereiche zu Spezialbibliotheken weiterentwickelt. Im Herzoglichen Museum (heute Herzog Anton Ulrich-Museum) wurde die Bibliothek zu einer kunsthistorischen Spezialbibliothek ausgebaut.

Bestand
Die Bibliothek umfasst einen Bestand von ca. 75.000 Bänden mit einem jährlichen Zuwachs von ca. 1000 Medieneinheiten. Sie steht den Mitarbeitern des Herzog Anton Ulrich-Museums zur Verfügung, ist darüber hinaus jedoch auch der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

Das Bestandsprofil der Bibliothek spiegelt die Sammlungsschwerpunkte des Museums wider. Interessierte finden hier unter anderem Publikationen zur

• Kunstgeschichte von ihren Anfängen bis zur Gegenwart
• italienischen, niederländischen, französischen, deutschen, englischen und spanischen Kunst mit Schwerpunkt 16. bis 18. Jh.
• Graphik und Handzeichnungen
• Angewandten Kunst
• außereuropäischen Kunst
• Numismatik.

Ein umfangreicher Zeitschriftenbestand, der teilweise bis in das 19. Jh. zurückreicht, ergänzt die Spezialbibliothek.
Zahlreiche nationale und internationale Bestands- und Ausstellungskataloge sowie Kataloge der renommiertesten Kunstauktionshäuser Europas können hier ebenfalls eingesehen werden

Bitte beachten Sie:
Während der Sanierungsarbeiten mussten Teilbestände ausgelagert werden. Ausgelagert sind:
• Zeitschriften (aktueller Jahrgang im Lesesaal)
• Auktionskataloge
• teilweise großformatige Publikationen
Diese Publikationen können vorbestellt werden.