Die Bibliothek des Naturhistorischen Museums hat soviel Tradition wie das Museum selbst und geht bis ins Eröffnungsjahr 1754 zurück. Es handelt sich um eine reine Präsenzbibliothek, eine Ausleihe der Bücher ist nicht möglich.

Benutzung/Öffnungszeiten/Kontakt
Die Bibliothek ist für die Öffentlichkeit nach Absprache zugänglich. Die Benutzung ist kostenlos.
Der größte Teil der Bibliothek ist in Freihand aufgestellt. Ein Teil der Zeitschriften ist ausgelagert, kann jedoch ebenfalls nach Absprache eingesehen werden.

Öffnungszeiten:
Dienstags von 9–16 Uhr

Kontakt (dienstags):
Michaela Rabe
Tel (0531) 28892-14
E-mail: m.rabe(at)3landesmuseen.de

Ausleihe:
Die Bibliothek ist eine reine Präsenzbibliothek - eine Ausleihe ist nicht möglich.
Es steht jedoch ein Kopiergerät zur Verfügung. Der Preis pro A4-Blatt beträgt 0,10 €.

Die Präsenz-Bibliothek des Naturhistorischen Museums

Mit der Gründung des Staatlichen Naturhistorischen Museums und des Herzog Anton Ulrich-Museums 1754 als "Kunst- und Naturalienkabinett" ging auch die Einrichtung einer "Bibliothek" einher. Der Bestand setzte sich zunächst vor allem aus Dubletten der Blankenburger Büchersammlung von Herzog Ludwig Rudolph (1671–1735) zusammen, wurde dann aber durch gezielte Neukäufe kontinuierlich erweitert. Mit der Trennung der Kunst- und Naturkundesammlung im Jahre 1857 wurden auch die Bibliotheken getrennt und jeweils als Spezialbibliotheken weiterentwickelt.

Bestand
Heute umfasst die Bibliothek des Staatlichen Naturhistorischen Museums etwa 9.000 Monographien, 21.000 Zeitschriftenbände, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreichen sowie 300 laufende Zeitschriften und Schriftenreihen. Während der Schwerpunkt der Monographien im systematisch-taxonomischem und morphologischen Bereich liegt, befindet er sich bei den Zeitschriften auf faunistisch-ökologischem Gebiet.
Der bis in das 16. Jahrhundert zurückreichende historische Buchbestand befindet sich heute größtenteils in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Braunschweig.
Der relativ hohe Anteil an laufenden Zeitschriften geht auf einen intensiven Schriftentausch zurück, der mit der hauseigenen wissenschaftlichen Schriftenreihe betrieben wird, den „Braunschweiger Naturkundlichen Schriften“. Damit ist ein Großteil der relevanten deutschsprachigen faunistisch-ökologischen Periodika vorhanden und in exemplarischer Auswahl auch aus Übersee.

Die naturkundliche Spezialbibliothek des Naturhistorischen Museums stellt nicht nur für Wissenschaftler und Museumsmitarbeiter eine Fundgrube dar, sondern für jeden naturkundlich Interessierten und ist nach Absprache öffentlich zugänglich.

Recherche/Katalog
Die ca. 30.000 Medieneinheiten werden derzeit elektronisch erfasst und sind somit zum Teil bereits im OPAC recherchierbar. Die übrigen Buchbestände können über einen Zettelkatalog in der Bibliothek ermittelt werden.