Die Wanderausstellung "Was für ein Schloss! Das Berliner Schloss-Humboldtforum" war eine Ausstellung des Fördervereins Berliner Schloss e.V. und stellte nicht nur die wechselvolle Geschichte des Berliner Schlosses dar, sondern zeigte ebenso, welche Ziele das im neuen Schloss geplante Humboldtforum verfolgen wird.

Laufzeit:
26. März bis 19. April 2015

Adresse:
Braunschweigisches Landesmuseum - Haupthaus am Burgplatz, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

Kontakt:
Telefon: 0531 – 1215-0
info.blm(at)3landesmuseen.de

Öffnungszeiten:
Di - So 10.00 bis 17.00 Uhr
jeden 1. Dienstag im Monat 10 - 20 Uhr
Mo geschlossen

 

 

 

Was für ein Schloss! Das Berliner Schloss-Humboldtforum

Jahrhundertelang prägte das Berliner Schloss die Stadtmitte und war Herrschaftssitz für Könige, Kaiser und Kurfürsten. Als das Gebäude im Jahre 1700 durch den Architekten Andreas Schlüter zur Königsresidenz umgebaut wurde, stellte es einen der wichtigsten profanen Barockbauten in Deutschland dar. Schon im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde das Schloss 1950 durch die SED-Regierung gesprengt; ab 1974 diente die dadurch freigewordene Fläche als Aufmarschplatz. 2002 wurde im Deutschen Bundestag der Beschluss gefasst, das Berliner Schloss wiederaufzubauen. Die Bauarbeiten begannen 2012 und werden voraussichtlich bis 2019 andauern. 

Doch das Schloss wird nicht nur wiederaufgebaut werden - als Teil des Berliner Schlosses entsteht außerdem das neue Humboldtforum. Das Forum soll - in Ergänzung zu den schon bestehenden Kulturstätten auf der Museumsinsel - die außereuropäische Kunst und Kultur in den Fokus nehmen und präsentieren. Für die Kulturen der Welt wird dadurch eine Plattform geschaffen, die interkulturellen Austausch ermöglicht.

Die vom Förderverein Berliner Schloss e.V. konzipierte Wanderausstellung "Was für ein Schloss! Das Berliner Schloss-Humboldtforum" machte in Braunschweig Halt und informierte bis zum 19. April 2015 über den Fortschritt des Bauvorhabens, sowie Perspektiven und Herausforderungen auf der größten Schlossbaustelle Deutschlands.