Gemälde und Miniaturen

Wir luden ein zu einer empfindsamen Reise durch die Gemälde-Sammlung. Anhand von Lebensmomenten aus der Vergangenheit konnten sich die Besucher mit Verstand und Gefühl auf Geschichte einlassen!

Laufzeit: 17. Oktober 2012 bis 3. März 2013
Ort: Burgplatz 1, Braunschweig

A sentimental journey no 1: Portraits

Spannende und unerwartete, alltägliche und ungewöhnliche Themen der braunschweigischen Landesgeschichte vom späten 17. Jahrhundert bis um 1900 wurden in dieser Ausstellung anhand von Portraits braunschweigischer Persönlichkeiten aufgespürt und vermittelt. Eine Enzyklopädie der Neuzeit von A bis Z bot eine ungewöhnliche und überraschende Begegnung mit unterschiedlichen Themen der braunschweigischen Geschichte. Aus den Biographien ergaben sich Erläuterungen zu den Stichworten der Enzyklopädie, die Dargestellten erklärten aus ihren Biographien dem Betrachter historische und kulturgeschichtliche Begriffe, zu deren Spurensuche ihn diese ungewöhnliche Ausstellung anregen sollte.

Mit der Verknüpfung von Begriff und Person wird die Beziehung von persönlicher Lebenserfahrung und allgemeiner Geschichte deutlich. Portraits rücken die individuelle Persönlichkeit in den Blick des Betrachters und geben Einblicke in die Wirklichkeit ihrer Zeit, verbinden also objektive historische Überlieferung und subjektive Erfahrungswelt ganz im Sinne des musée sentimentale.

Die Ausstellung präsentierte Gemälde und Miniaturen aus den Sammlungen des Braunschweigischen Landesmuseums, die einen Zeitraum vom späten 17. Jahrhundert bis in die Zeit um 1900 umspannen. Neben Portraits von Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben wurden Bildnisse von Menschen gezeigt, deren historische Bedeutung mehr das private und persönliche Umfeld betrifft und von denen einige in der Ausstellung erstmals öffentlich zu sehen waren.

 

Das Ausstellungsteam hat es vorgemacht: So konnten die Besucher ihr Portrait gestalten und Teil der Ausstellung werden!


Mein Portrait - meine Geschichte

Portraits erzählen Geschichten, damals wie heute. Deshalb forderten wir die Besucher auf, auch Ihre Geschichte zu erzählen und unsere Ausstellung mitzugestalten - durch ihr eigenes Portrait!
Ein Ausstellungsraum wurde als Fotostudio eingerichtet, um die Möglichkeit zu bieten, sich selbst nach Lust und Laune zu inszenieren. Ablichten konnten sich die Besucher entwender selbst mit der vor Ort installierten Kamera oder zu ausgewählten Terminen durch unsere Fotografin. Ihre Fotos wurden in der Ausstellung auf eine Wand projiziert sowie im Internet in einem Fotoalbum auf der Flickr-Seite des Museums veröffentlicht.